Ryanair erwägt zwangsweise Urlaubskürzung gegen weitere Flugabsagen

Dublin (APA/Reuters) - Die irische Billigfluglinie Ryanair erwägt, mit einer Urlaubskürzung sowie Extra-Zahlungen für Piloten weitere Flugabsagen zu vermeiden. Die Fluglinie könne von den Piloten den Verzicht auf eine Woche Urlaub verlangen, sagte Ryanair-Chef Michael O'Leary am Donnerstag auf der Hauptversammlung der Fluggesellschaft. Dies sei in Verträgen so verankert.

Die Piloten würden dafür einen finanziellen Ausgleich bekommen. Zudem gebe es Angebote für einen freiwilligen Verzicht auf Urlaubstage. Er glaube, die Lage sei jetzt unter Kontrolle. Dennoch könne er nicht garantieren, dass es nicht weitere Flugabsagen geben werde, sagte O'Leary.

Ryanair hat für September und Oktober mehr als 2.000 Flüge gestrichen, wofür die Fluglinie vor allem eine verfehlte Urlaubsplanung für seine Piloten verantwortlich machte. Der Konkurrent Norwegian Air werbe außerdem Piloten ab, was O'Leary mit Extra-Zahlungen an seine Beschäftigten verhindern will. Die Gewinnprognose für das Unternehmen in diesem Jahr werde dadurch nicht beeinflusst, sagte er.

Die Ausfälle hatten Kunden verärgert und auch den Aktienkurs des Unternehmens unter Druck gesetzt. Außerdem kündigte die EU-Kommission eine Untersuchung an.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro