Ryanair einigte sich mit italienischen Gewerkschaften

Rom/Dublin (APA) - Ryanair hat mit der italienischen Pilotengewerkschaft ANPAC ein Abkommen besiegelt. Damit erkennt Ryanair erstmals offiziell die Gewerkschaftsorganisation an. "Das ist eine historische Wende für Ryanairs Piloten in Italien, die seit vielen Jahren für eine Gewerkschaftsvertretung und bessere Arbeits- und Lohnbedingungen kämpfen", so ANPAC in einer Presseaussendung.

Das Abkommen wurde mit Ryanairs Personalchef Eddie Wilson in Rom besiegelt. Am 10. Februar hatten die Ryanair-Piloten gestreikt.

"Dieses Abkommen bezeugt, dass man mit einer konstruktiven Haltung auf beiden Seiten von null auf in kurzer Zeit ein Beziehungssystem zwischen Gewerkschaften und Unternehmen aufbauen kann, das auf gegenseitigen Respekt basiert". ANPAC, der auch die Mehrheit des Bordpersonals von Ryanair in Italien vertritt, startete auch Verhandlungen für einen Kollektivvertrag für die Flugbegleiter.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen