Ryanair-Beschäftigte in Italien zum Streik aufgerufen

Dublin (APA/AFP) - In Italien haben drei Gewerkschaften die Beschäftigten des irischen Billigfliegers Ryanair zum Streik am 10. Februar aufgerufen. Sie zeigten sich unzufrieden mit ersten Gesprächen des Unternehmens und Vertretern der italienischen Pilotengewerkschaft Anpac. Nötig seien "ernsthafte Verhandlungen" über Löhne und Arbeitsbedingungen "für Beschäftigte aller Kategorien", erklärten die Gewerkschaften.

Anpac hatte erklärt, das jüngste Gespräch sei ein "positiver Anfang". Ryanair äußerte die Hoffnung, eine Vereinbarung mit der Pilotengewerkschaft treffen zu können.

Ryanair hatte sich im Dezember erstmals bereit erklärt, Gewerkschaften als Verhandlungspartner anzuerkennen - Pilotengewerkschaften in Italien, Irland, Deutschland und Portugal hatten zuvor mit Streiks in der Weihnachtszeit gedroht. In Deutschland legten Ryanair-Piloten am 22. Dezember für vier Stunden die Arbeit nieder. Die Pilotengewerkschaft Cockpit schloss weitere Streiks nicht aus. Sie will mit den Arbeitskampfmaßnahmen Tarifverhandlungen auf Augenhöhe und ohne Vorbedingungen erzwingen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte