Ryanair-Beschäftigte in Italien zum Streik aufgerufen

Dublin (APA/AFP) - In Italien haben drei Gewerkschaften die Beschäftigten des irischen Billigfliegers Ryanair zum Streik am 10. Februar aufgerufen. Sie zeigten sich unzufrieden mit ersten Gesprächen des Unternehmens und Vertretern der italienischen Pilotengewerkschaft Anpac. Nötig seien "ernsthafte Verhandlungen" über Löhne und Arbeitsbedingungen "für Beschäftigte aller Kategorien", erklärten die Gewerkschaften.

Anpac hatte erklärt, das jüngste Gespräch sei ein "positiver Anfang". Ryanair äußerte die Hoffnung, eine Vereinbarung mit der Pilotengewerkschaft treffen zu können.

Ryanair hatte sich im Dezember erstmals bereit erklärt, Gewerkschaften als Verhandlungspartner anzuerkennen - Pilotengewerkschaften in Italien, Irland, Deutschland und Portugal hatten zuvor mit Streiks in der Weihnachtszeit gedroht. In Deutschland legten Ryanair-Piloten am 22. Dezember für vier Stunden die Arbeit nieder. Die Pilotengewerkschaft Cockpit schloss weitere Streiks nicht aus. Sie will mit den Arbeitskampfmaßnahmen Tarifverhandlungen auf Augenhöhe und ohne Vorbedingungen erzwingen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"