Ryanair-Beschäftigte in Italien streiken am Samstag

Rom/Dublin (APA) - Die italienischen Beschäftigten des irischen Billigfliegers Ryanair treten morgen, Samstag, in den Streik. Der ursprünglich für sechs Stunden geplante Streik wurde auf vier Stunden reduziert, berichteten die italienischen Gewerkschaftsverbände am Freitag.

Die Gewerkschaften warfen dem Ryanair-Management "inkorrektes Verhalten nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa" vor. Sie forderten die sofortige Aufnahme von Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen "für Beschäftigte aller Kategorien", erklärten die Gewerkschaften.

Ryanair hatte sich im Dezember erstmals bereit erklärt, Gewerkschaften als Verhandlungspartner anzuerkennen - Pilotengewerkschaften in Italien, Irland, Deutschland und Portugal hatten zuvor mit Streiks in der Weihnachtszeit gedroht. In Deutschland legten Ryanair-Piloten am 22. Dezember für vier Stunden die Arbeit nieder. Die Pilotengewerkschaft Cockpit schloss weitere Streiks nicht aus. Sie will mit den Arbeitskampfmaßnahmen Tarifverhandlungen auf Augenhöhe und ohne Vorbedingungen erzwingen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne