Ryanair-Beschäftigte in Italien streiken am Samstag

Rom/Dublin (APA) - Die italienischen Beschäftigten des irischen Billigfliegers Ryanair treten morgen, Samstag, in den Streik. Der ursprünglich für sechs Stunden geplante Streik wurde auf vier Stunden reduziert, berichteten die italienischen Gewerkschaftsverbände am Freitag.

Die Gewerkschaften warfen dem Ryanair-Management "inkorrektes Verhalten nicht nur in Italien, sondern in ganz Europa" vor. Sie forderten die sofortige Aufnahme von Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen "für Beschäftigte aller Kategorien", erklärten die Gewerkschaften.

Ryanair hatte sich im Dezember erstmals bereit erklärt, Gewerkschaften als Verhandlungspartner anzuerkennen - Pilotengewerkschaften in Italien, Irland, Deutschland und Portugal hatten zuvor mit Streiks in der Weihnachtszeit gedroht. In Deutschland legten Ryanair-Piloten am 22. Dezember für vier Stunden die Arbeit nieder. Die Pilotengewerkschaft Cockpit schloss weitere Streiks nicht aus. Sie will mit den Arbeitskampfmaßnahmen Tarifverhandlungen auf Augenhöhe und ohne Vorbedingungen erzwingen.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

Newsticker

Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

Newsticker

Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

Newsticker

Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht