Ryanair-Aktie steigt nach EU-Okay für Laudamotion-Übernahme

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Ohne Auflagen zu verhängen hat die EU-Wettbewerbsbehörde am Donnerstag die Übernahme der österreichischen Airline Laudamotion durch die irische Billigfluggesellschaft Ryanair freigegeben. Der Ryanair-Aktie tat das offenbar gut, sie legte am Freitag bis zum Vormittag um 0,87 Prozent zu. In der Früh lag der Kurs 1,4 Prozent höher. In der Nacht ist bei Ryanair auch ein Pilotenstreik zu Ende gegangen.

Ryanair mit Sitz in Dublin ist im März mit einem Viertel bei der Airline des Ex-Rennfahrers Niki Lauda eingestiegen, strebte aber gleich 75 Prozent an. Diese Übernahme wurde nun gebilligt.

Die Iren haben sich mit der operativ schon vorweggenommenen Übernahme Zugriffe auf weitere Start- und Landerechte in Deutschland und Österreich verschafft. Die EU-Behörden sahen durch die Ausweitung der Slots keine negativen Effekte für Flugpassagiere.

Laudamotion ist die Nachfolgegesellschaft der ehemaligen Air-Berlin-Tochter Niki. Niki Lauda hatte heuer zu Jahresbeginn die von ihm gegründete Airline aus der Insolvenz zurückgekauft, auf Laudamotion umgetauft und im März einen ersten Teil an Ryanair verkauft.

Die irische Airline ist gerade mit einem Arbeitskampf konfrontiert. Nach ihrem Streik am gestrigen Donnerstag wollen die irischen Piloten auch am 20. und 24. Juli wieder in den Austand treten. Auch Ryanairs Kabinenpersonal will in mehreren Ländern streiken, nach bisherigen Ankündigungen am 25. und 26. Juli.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen