Ryanair im Aufwind - Billigflieger hebt Gewinnprognose an

(APA/Reuters) - Ryanair blickt nach höheren Buchungszahlen für das Winterhalbjahr zuversichtlicher in die Zukunft als bisher. Der irische Billigflieger peilt für das im März 2015 zu Ende gehende Geschäftsjahr einen Nachsteuergewinn von 750 bis 770 Mio. Euro an, wie Ryanair am Montag mitteilte. Bisher war das Unternehmen von 620 bis 650 Mio. Euro ausgegangen.

Grund für den Optimismus sei eine hohe Nachfrage im Winterhalbjahr: In den sechs Monaten bis März würden 2,2 Millionen Passagiere mehr mit Ryanair fliegen als bisher erwartet. Ryanair hatte zuletzt eine Initiative für mehr Kundenfreundlichkeit gestartet und neue Dienste angeboten.

Das Unternehmen kündigte an, seine Ticketpreise im Frühling um bis zu zehn Prozent zu senken. So wollen die Iren ihre Position im europäischen Kurzstreckenverkehr ausbauen. Damit greifen sie verstärkt die Traditionsfluglinien Lufthansa und Air France KLM an. Unter dem Druck wachsender Konkurrenz und kostspieliger Arbeitskämpfe hatten beide Gesellschaften in den vergangenen Tagen ihre Gewinnprognosen gesenkt.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018