RWE-Öko-Tochter Innogy übernimmt US-Windprojekte

Essen (APA/dpa) - Die RWE-Ökostromtochter Innogy hat zum ersten Mal in den USA zugekauft. Das Unternehmen übernehme das Projektgeschäft des US-Entwicklers Everpower Wind für die Windkraft an Land, teilte Innogy am Freitag in Essen mit. Verkäufer ist die britische Investmentgesellschaft Terra Firma Capital Partners. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Geschäft, das noch von der US-Behörde für Auslandsinvestitionen genehmigt werden muss, soll im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen werden.

Mit der Übernahme treibt Innogy die Expansion in den USA voran. In diesen Markt war das Unternehmen erst 2016 eingestiegen. Innogy werde alleinige Eigentümerin von Wind-Projekten an Land in unterschiedlichen Entwicklungsphasen mit einer Gesamtleistung von mehr als 2.000 Megawatt, hieß es. Über 500 Megawatt davon sollen bis 2020 in Betrieb gehen. "Wir freuen uns sehr über unsere erste Akquisition in den Vereinigten Staaten. Und das ist erst der Anfang", kommentierte das für den Bereich erneuerbare Energien zuständige Vorstandsmitglied Hans Bünting.

RWE ist in Österreich an der Kärntner Kelag beteiligt. Im Aufsichtsrat des Energieriesen sitzt der frühere Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP).

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach