RWE-Öko-Tochter Innogy übernimmt US-Windprojekte

Essen (APA/dpa) - Die RWE-Ökostromtochter Innogy hat zum ersten Mal in den USA zugekauft. Das Unternehmen übernehme das Projektgeschäft des US-Entwicklers Everpower Wind für die Windkraft an Land, teilte Innogy am Freitag in Essen mit. Verkäufer ist die britische Investmentgesellschaft Terra Firma Capital Partners. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das Geschäft, das noch von der US-Behörde für Auslandsinvestitionen genehmigt werden muss, soll im zweiten Quartal 2018 abgeschlossen werden.

Mit der Übernahme treibt Innogy die Expansion in den USA voran. In diesen Markt war das Unternehmen erst 2016 eingestiegen. Innogy werde alleinige Eigentümerin von Wind-Projekten an Land in unterschiedlichen Entwicklungsphasen mit einer Gesamtleistung von mehr als 2.000 Megawatt, hieß es. Über 500 Megawatt davon sollen bis 2020 in Betrieb gehen. "Wir freuen uns sehr über unsere erste Akquisition in den Vereinigten Staaten. Und das ist erst der Anfang", kommentierte das für den Bereich erneuerbare Energien zuständige Vorstandsmitglied Hans Bünting.

RWE ist in Österreich an der Kärntner Kelag beteiligt. Im Aufsichtsrat des Energieriesen sitzt der frühere Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP).

Klagenfurt (APA) - Im Kärntner Landtag hat am Donnerstag die Debatte um das Landesbudget für das Jahr 2018 begonnen. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP lobten den Entwurf als "Budget des Schuldenabbaus", die Oppositionsparteien FPÖ und Team Kärnten übten teils heftige Kritik. Die Landtagssitzung ist für zwei Tage anberaumt.
 

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Budgetdebatte im Kärntner Landtag gestartet

Wien (APA) - Mit einem "Unterricht im Freien" protestieren Erwachsenenbildner am Donnerstag in Wien gegen Einsparungen in ihrem Bereich. Gleichzeitig wolle man mit der von der Gewerkschaft unterstützten Aktion den "Mehrwert unserer Arbeit für die Gesellschaft zeigen", so Nerijus Soukup, einer der Organisatoren, zur APA.
 

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Erwachsenenbildner protestieren gegen Kürzungen

Wien (APA) - Die SPÖ läuft weiter Sturm gegen das von der Regierung eingebrachte Arbeitszeitgesetz, das künftig generell 12-Stunden-Tage ermöglichen soll. "Die SPÖ wird mit allen Mitteln gegen dieses Gesetz vorgehen", kündigte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder an. Das Mittel der Wahl ist vorerst eine Sondersitzung im Nationalrat.
 

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12-Stunden-Tag: SPÖ "mit allen Mitteln" gegen Arbeitszeitgesetz