RWE-Aufsichtsrat vor personeller Weichenstellung

Der bevorstehende radikale Umbau des deutschen Energiekonzerns RWE beschäftigt morgen, Donnerstag, voraussichtlich erneut den Aufsichtsrat des Unternehmens. Zwar steht auf der routinemäßigen Sitzung des Kontrollgremiums hauptsächlich der Jahresabschluss 2015 auf der Tagesordnung, doch es werden weitere Entscheidungen über die Neuausrichtung und die Besetzung von Vorstandsposten erwartet.

Die RWE, die auch an der Kärntner Kelag beteiligt ist, werde sich wie immer nicht zu Inhalten von Aufsichtsratssitzungen äußern, sagte eine Konzernsprecherin am Mittwoch.

Nach einem Bericht des "Handelsblatt" soll es unter anderem zu einer Rochade im Finanzressort kommen. So werde Markus Krebber, bisher Chef der RWE Supply & Trading, künftig bei der RWE AG die Finanzen verantworten und dort Bernhard Günther ablösen. Dieser werde in gleicher Position in die neue Gesellschaft wechseln, in welcher der Essener Konzern künftig die Sparten Erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb bündelt.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia