Russlands Wodka-Exporte leiden unter Spannungen mit Westen

In Russland lasten die Spannungen mit dem Westen schwer auf dem Wodka-Geschäft. Wie die Zeitung "Kommersant" am Dienstag berichtete, brachen die Wodka-Exporte 2015 um 42 Prozent ein auf das niedrigste Niveau seit zehn Jahren. Den stärksten Rückgang mit 70 Prozent habe es bei den Ausfuhren in die Ukraine gegeben.

Die Beziehungen zu dem Nachbarland sind seit der russischen Annexion der Halbinsel Krim auf einem Tiefpunkt. Dieser Schritt führte auch zu verschlechterten Handelsbeziehungen zu westlichen Staaten, die überdies das russische Vorgehen im syrischen Bürgerkrieg kritisieren.

Das Blatt berief sich auf vertrauliche Daten des Zolls. Demnach war Großbritannien im vergangenen Jahr der wichtigste Wodka-Abnehmer, gefolgt von Deutschland und Lettland. "Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind ruiniert wegen der Ereignisse in der Ukraine und Syrien, und das dürfte der Hauptgrund für den Absatzrückgang beim russischen Wodka sein", zitierte die Zeitung einen Kenner des russischen Alkoholmarktes.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte