Russlands Wirtschaftsminister sieht 2015 zunehmende Rezession

Russlands Wirtschaftsminister rechnet angesichts der sinkenden Ölpreise und westlicher Sanktionen mit einer stärkeren Rezession. Die Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr voraussichtlich um 3,3 Prozent einbrechen, sagte Alexej Uljukajew am Dienstag nach Berichten von russischen Nachrichtenagenturen in Kuala Lumpur.

Bisher lag die Prognose bei einem Minus von 2,8 Prozent. Im Juli sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sogar um 4,6 Prozent zurückgegangen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ging zuletzt davon aus, dass die russische Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 3,4 Prozent schrumpft. Für das kommende Jahr rechnet der IWF mit einem Mini-Wachstum von 0,2 Prozent.

Russlands Wirtschaft hängt stark von der Öl- und Gasförderung ab. Wegen der schwächelnden Öl-Nachfrage und des Fracking-Booms in den USA ist der Ölpreis eingebrochen. Hinzu kommen die Sanktionen des Westens als Reaktion auf die russische Politik im Ukraine-Konflikt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los