Russlands Wirtschaftsminister sieht 2015 zunehmende Rezession

Russlands Wirtschaftsminister rechnet angesichts der sinkenden Ölpreise und westlicher Sanktionen mit einer stärkeren Rezession. Die Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr voraussichtlich um 3,3 Prozent einbrechen, sagte Alexej Uljukajew am Dienstag nach Berichten von russischen Nachrichtenagenturen in Kuala Lumpur.

Bisher lag die Prognose bei einem Minus von 2,8 Prozent. Im Juli sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sogar um 4,6 Prozent zurückgegangen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ging zuletzt davon aus, dass die russische Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 3,4 Prozent schrumpft. Für das kommende Jahr rechnet der IWF mit einem Mini-Wachstum von 0,2 Prozent.

Russlands Wirtschaft hängt stark von der Öl- und Gasförderung ab. Wegen der schwächelnden Öl-Nachfrage und des Fracking-Booms in den USA ist der Ölpreis eingebrochen. Hinzu kommen die Sanktionen des Westens als Reaktion auf die russische Politik im Ukraine-Konflikt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte