Russlands Wirtschaftsminister sieht 2015 zunehmende Rezession

Russlands Wirtschaftsminister rechnet angesichts der sinkenden Ölpreise und westlicher Sanktionen mit einer stärkeren Rezession. Die Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr voraussichtlich um 3,3 Prozent einbrechen, sagte Alexej Uljukajew am Dienstag nach Berichten von russischen Nachrichtenagenturen in Kuala Lumpur.

Bisher lag die Prognose bei einem Minus von 2,8 Prozent. Im Juli sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sogar um 4,6 Prozent zurückgegangen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ging zuletzt davon aus, dass die russische Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 3,4 Prozent schrumpft. Für das kommende Jahr rechnet der IWF mit einem Mini-Wachstum von 0,2 Prozent.

Russlands Wirtschaft hängt stark von der Öl- und Gasförderung ab. Wegen der schwächelnden Öl-Nachfrage und des Fracking-Booms in den USA ist der Ölpreis eingebrochen. Hinzu kommen die Sanktionen des Westens als Reaktion auf die russische Politik im Ukraine-Konflikt.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

Newsticker

Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

Newsticker

Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

Newsticker

Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma