Russlands Wirtschaft schrumpfte zuletzt nicht mehr ganz so stark

Moskau - Der Rückgang des russischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) hat sich im dritten Quartal nach Angaben der Regierung etwas abgeschwächt. Nach einem Abrutschen um 4,6 Prozent im zweiten Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung von Juli bis September um 4,3 Prozent, wie Vize-Wirtschaftsminister Alexej Wedew am Montag laut russischen Nachrichtenagenturen sagte.

Die russische Wirtschaft ist seit Beginn des Jahres in der Rezession. Grund sind der niedrige Ölpreis und die Sanktionen des Westens gegen Moskau im Ukraine-Konflikt. Insgesamt rechnet die Regierung mit einem Minus von 3,9 Prozent in diesem Jahr.

"Nach unseren Schätzungen hat die Wirtschaft ihren Tiefpunkt im Juni und Juli erreicht", sagte Wedew am Montag. Im September habe das BIP im Vergleich zum Vormonat leicht zugelegt. Er sei "vorsichtig optimistisch", dass die Wirtschaft im vierten Quartal verglichen mit dem dritten Quartal sogar wachsen könnte.

Präsident Wladimir Putin hatte vergangene Woche gesagt, der Höhepunkt der Wirtschaftskrise sei erreicht, die Lage stabilisiere sich. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank dagegen rechnen damit, dass Russland wegen der niedrigen Ölpreise auch im kommenden Jahr in der Rezession verharren wird.

13 Coaching-Mythen: #2 Der Frosch im Topf

13 Coaching-Mythen

13 Coaching-Mythen: #2 Der Frosch im Topf

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

Newsticker

Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

Newsticker

Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft