Russlands Stahlriese Evraz plant trotz Sanktionen US-Börsengang

Moskau, 19. Sep (Reuters) - Russlands größter Stahlkonzern Evraz erwägt ungeachtet der westlichen Sanktionen einen Börsengang in New York. Das Unternehmen hat zwar nach Angaben vom Freitag bislang noch keine entsprechenden Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht eingereicht, werde dies jedoch womöglich in absehbarer Zeit tun.

Evraz wird teilweise von dem Milliardär Roman Abramowitsch kontrolliert, der hierzulande vor allem durch den Kauf des Londoner Fußballklubs Chelsea bekannt ist. Geplant sei, die US-Geschäftsteile an die Börse zu bringen, deren Wert auf mehr als zwei Milliarden Dollar geschätzt wird.

Der Stahlkonzern ist nicht von den Russland-Sanktionen der EU und der USA im Zuge des Ukraine-Konflikts betroffen. Im Gegensatz zu vielen anderen russischen Konzernen könnte sich Evraz deshalb problemlos Kapital im Westen beschaffen. Erst im vergangenen Monat borgte sich das Unternehmen von der Deutschen Bank und anderen Geldhäusern 425 Millionen Dollar.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert