Russlands Stahlriese Evraz plant trotz Sanktionen US-Börsengang

Moskau, 19. Sep (Reuters) - Russlands größter Stahlkonzern Evraz erwägt ungeachtet der westlichen Sanktionen einen Börsengang in New York. Das Unternehmen hat zwar nach Angaben vom Freitag bislang noch keine entsprechenden Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht eingereicht, werde dies jedoch womöglich in absehbarer Zeit tun.

Evraz wird teilweise von dem Milliardär Roman Abramowitsch kontrolliert, der hierzulande vor allem durch den Kauf des Londoner Fußballklubs Chelsea bekannt ist. Geplant sei, die US-Geschäftsteile an die Börse zu bringen, deren Wert auf mehr als zwei Milliarden Dollar geschätzt wird.

Der Stahlkonzern ist nicht von den Russland-Sanktionen der EU und der USA im Zuge des Ukraine-Konflikts betroffen. Im Gegensatz zu vielen anderen russischen Konzernen könnte sich Evraz deshalb problemlos Kapital im Westen beschaffen. Erst im vergangenen Monat borgte sich das Unternehmen von der Deutschen Bank und anderen Geldhäusern 425 Millionen Dollar.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte