Russlands Stahlriese Evraz plant trotz Sanktionen US-Börsengang

Moskau, 19. Sep (Reuters) - Russlands größter Stahlkonzern Evraz erwägt ungeachtet der westlichen Sanktionen einen Börsengang in New York. Das Unternehmen hat zwar nach Angaben vom Freitag bislang noch keine entsprechenden Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht eingereicht, werde dies jedoch womöglich in absehbarer Zeit tun.

Evraz wird teilweise von dem Milliardär Roman Abramowitsch kontrolliert, der hierzulande vor allem durch den Kauf des Londoner Fußballklubs Chelsea bekannt ist. Geplant sei, die US-Geschäftsteile an die Börse zu bringen, deren Wert auf mehr als zwei Milliarden Dollar geschätzt wird.

Der Stahlkonzern ist nicht von den Russland-Sanktionen der EU und der USA im Zuge des Ukraine-Konflikts betroffen. Im Gegensatz zu vielen anderen russischen Konzernen könnte sich Evraz deshalb problemlos Kapital im Westen beschaffen. Erst im vergangenen Monat borgte sich das Unternehmen von der Deutschen Bank und anderen Geldhäusern 425 Millionen Dollar.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne