Russlands Eisenbahnchef: Breitspur bis Wien vor "nächster Etappe"

Wien (APA) - Der Präsident der staatlichen russischen Eisenbahnen, Oleg Belosjorow, hat am Donnerstag über Fortschritte beim geplanten Bau einer Breitspurbahn bis nach Österreich berichtet. 2018 sei mit internationalen Partnern diesbezüglich eine "gemeinsame Sichtweise" entwickelt worden, erklärte Belosjorow in einer Podiumsdiskussion beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg.

"Mit unseren Kollegen arbeiten wir aktiv am Projekt und wir stehen vor der nächsten Etappe, der Projektierung. Ich denke, dass wir in der nächsten Zeit mit der Umsetzung beginnen können", sagte der russische Spitzenmanager.

Die Errichtung einer im postsowjetischen Raum verbreiteten Breitspurbahn mit 1520 Millimeter Spurbreite durch die Slowakei bis nach Wien, die den Gütertransfer zwischen Ost und West beschleunigen soll, war zuvor Ende Februar beim Besuch von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei Präsident Wladimir Putin in Moskau angesprochen worden. Umgesetzt werden soll das Projekt von der Breitspur Planungsgesellschaft in Wien, deren Gesellschafter die Slowakischen Eisenbahnen, die Ukrainischen Eisenbahnen sowie jeweils Tochterfirmen der russischen Eisenbahnen und der ÖBB sind.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte