Russland will Wirtschaftskrise mit riesigem Hilfsprogramm abwenden

Die russische Regierung will der lahmenden Wirtschaft des Landes mit einem "Anti-Krisen-Programm" unter die Arme greifen, das Hilfsmaßnahmen im Wert von 1,375 Billionen Rubel (18,3 Mrd. Euro) umfasst.

Neben einer beträchtlichen Unterstützung für den russischen Bankensektor seien für die Landwirtschaft bis zu 50 Mrd. Rubel und für die Industrie 20 Mrd. Rubel an Hilfen vorgesehen, sagte Vize-Regierungschef Igor Schuwalow nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch bei einem Treffen mit Präsident Wladimir Putin.

Mit dem Hilfsprogramm will die russische Regierung die Folgen der Wirtschaftskrise für Unternehmen und Verbraucher abfedern. Schuwalow zufolge stehen zahlreiche Maßnahmen bereits fest. Der Hilfsplan müsse jedoch noch verfeinert und vervollständigt werden. Das Programm soll laut Schuwalow zum Teil direkt aus dem Staatshaushalt und zum Teil über Kredite finanziert werden.

Russischen Medienberichten zufolge umfasst der Plan rund hundert Maßnahmen, darunter Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen und soziale Unterstützung für Rentner. Er wurde vom Wirtschaftsministerium ausgearbeitet, in den vergangenen Tagen aber mehrfach überarbeitet.

Die russische Wirtschaft leidet derzeit massiv unter den niedrigen Ölpreisen und den Sanktionen, die der Westen im Ukraine-Konflikt gegen Moskau verhängt hat. Für 2015 rechnet Russland mit einer Rezession.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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