Russland treibt Wirtschaftskooperation mit China voran

Moskau/Peking (APA/Reuters) - Unter dem Druck westlicher Sanktionen bemüht sich Russland um eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Beide Länder hätten sich bei jüngsten Gesprächen auf mehr als 30 gemeinsame Projekte verständigt, sagte der stellvertretende russische Ministerpräsident Igor Schuwalow am Samstag nach einem Besuch in der Volksrepublik.

Die Kooperation werde sich auf verschiedenste Bereiche erstrecken, darunter die Finanzbranche, die Nahrungsmittelproduktion und die petrochemische Industrie. Asiatische Länder wie China seien sehr an einer Zusammenarbeit mit Russland interessiert und beteiligten sich nicht an Sanktionen, betonte der Minister.

Im Streit über die Rolle der Moskauer Regierung im Ukraine-Konflikt hatten die EU und die USA am Freitag neue Strafmaßnahmen vor allem gegen den russischen Energie-, Rüstungs-und Finanzsektor in Kraft gesetzt. Um die Auswirkungen der Sanktionen zu begrenzen, will Russland Schuwalow zufolge zudem auf Wirtschaftsreformen im eigenen Land setzen.

Dabei nehme sich die Moskauer Regierung die Liberalisierung der chinesischen Wirtschaft zum Beispiel, mit der die Volksrepublik im Jahr 1989 auf Strafmaßnahmen reagiert habe. Damals hatte die Regierung in Peking Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens gewaltsam niedergeschlagen und damit international Kritik ausgelöst.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert