Russland treibt Wirtschaftskooperation mit China voran

Moskau/Peking (APA/Reuters) - Unter dem Druck westlicher Sanktionen bemüht sich Russland um eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Beide Länder hätten sich bei jüngsten Gesprächen auf mehr als 30 gemeinsame Projekte verständigt, sagte der stellvertretende russische Ministerpräsident Igor Schuwalow am Samstag nach einem Besuch in der Volksrepublik.

Die Kooperation werde sich auf verschiedenste Bereiche erstrecken, darunter die Finanzbranche, die Nahrungsmittelproduktion und die petrochemische Industrie. Asiatische Länder wie China seien sehr an einer Zusammenarbeit mit Russland interessiert und beteiligten sich nicht an Sanktionen, betonte der Minister.

Im Streit über die Rolle der Moskauer Regierung im Ukraine-Konflikt hatten die EU und die USA am Freitag neue Strafmaßnahmen vor allem gegen den russischen Energie-, Rüstungs-und Finanzsektor in Kraft gesetzt. Um die Auswirkungen der Sanktionen zu begrenzen, will Russland Schuwalow zufolge zudem auf Wirtschaftsreformen im eigenen Land setzen.

Dabei nehme sich die Moskauer Regierung die Liberalisierung der chinesischen Wirtschaft zum Beispiel, mit der die Volksrepublik im Jahr 1989 auf Strafmaßnahmen reagiert habe. Damals hatte die Regierung in Peking Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens gewaltsam niedergeschlagen und damit international Kritik ausgelöst.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte