Russland vermutet Umgehung von EU-Agrarsanktionen über Bosnien

Sarajevo - Nach einer Verdreifachung der bosnischen Agrarexporte nach Russland, will Moskau das Land nun genauer unter die Lupe nehmen. Hintergrund sei der Verdacht, dass der russische Importstopp für EU-Agrarprodukte via Bosnien-Herzegowina umgangen werde, berichtete die Tageszeitung "Nezavisne novine" am Dienstag.

Demnach haben sich die Agrarexporte Bosniens nach Russland in den ersten neun Monaten 2014 gemessen an der Vergleichsperiode 2013 (1.014 Tonnen) verdreifacht. Weshalb russische Behörden in der Vorwoche konkrete Angaben über die Produktion von bestimmten Agrarprodukten bei ihren bosnischen Kollegen beantragt hätten. Konkret ging es um Äpfel, Birnen, Erdäpfel und Trauben, die Antwort war nach Angaben der Zeitung vorerst noch ausständig.

Moskau hatte im August als Reaktion auf westliche Wirtschaftssanktionen wegen des Ukraine-Konflikts seinerseits Strafmaßnahmen gegen die EU und die USA verhängt. Der Export bestimmter Agrarprodukte aus der EU nach Russland ist seitdem verboten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte