Russland vermutet Umgehung von EU-Agrarsanktionen über Bosnien

Sarajevo - Nach einer Verdreifachung der bosnischen Agrarexporte nach Russland, will Moskau das Land nun genauer unter die Lupe nehmen. Hintergrund sei der Verdacht, dass der russische Importstopp für EU-Agrarprodukte via Bosnien-Herzegowina umgangen werde, berichtete die Tageszeitung "Nezavisne novine" am Dienstag.

Demnach haben sich die Agrarexporte Bosniens nach Russland in den ersten neun Monaten 2014 gemessen an der Vergleichsperiode 2013 (1.014 Tonnen) verdreifacht. Weshalb russische Behörden in der Vorwoche konkrete Angaben über die Produktion von bestimmten Agrarprodukten bei ihren bosnischen Kollegen beantragt hätten. Konkret ging es um Äpfel, Birnen, Erdäpfel und Trauben, die Antwort war nach Angaben der Zeitung vorerst noch ausständig.

Moskau hatte im August als Reaktion auf westliche Wirtschaftssanktionen wegen des Ukraine-Konflikts seinerseits Strafmaßnahmen gegen die EU und die USA verhängt. Der Export bestimmter Agrarprodukte aus der EU nach Russland ist seitdem verboten.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen