Russland strebt langfristigen Deal mit OPEC an

Moskau (APA/Reuters) - Russland kann sich eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem Ölkartell OPEC vorstellen. "Es könnte eine unbefristete Vereinbarung sein", sagte Energieminister Alexander Nowak heute, Freitag, zu Reportern.

Die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) einerseits und andere große Ölproduzenten unter Führung Russlands haben vereinbart, ihre Produktion bis Ende des Jahres um rund 1,8 Millionen Barrel pro Tag zu reduzieren. Das soll die hohen Ölvorräte verringern und so die Preise stabilisieren.

Nowak bekräftigte seinen Vorschlag, eine gemeinsame Organisation mit der OPEC zu schaffen. "Im Wesentlichen könnte dies eine internationale Organisation sein, die sich einmal in einem halben Jahr versammelt und die Situation auf dem Ölmarkt diskutiert", sagte Nowak. Auch andere große Ölproduzenten könnten beitreten. Ob auch die USA dabei sein dürften, sagte der russische Minister nicht.

Als Reaktion auf einen massiven Ölpreisverfall hatten sich auf saudi-arabische Initiative die OPEC-Staaten sowie Russland und andere Ölproduzenten auf eine Förderbremse geeinigt. Die OPEC strebt nach Angaben des saudi-arabischen Kronprinzen Mohammed bin Salman eine langjährige Zusammenarbeit mit Russland und anderen Förderstaaten an. Dabei gehe es um eine Vereinbarung mit einer Laufzeit von 10 oder 20 Jahren, sagte bin Salman vorige Woche in einem Reuters-Interview.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen