Russland - Sanktionen bremsen Ausbeutung neuer Öl-Vorkommen

Moskau, 10. Sep (Reuters) - Die westlichen Sanktionen gegen Russland verzögern der Moskauer Regierung zufolge die Ausbeutung schwer zugänglicher Ölvorkommen. Die Strafmaßnahmen wirkten sich bereits auf die Entwicklung solcher Felder sowie die Produktion von Schieferöl aus, sagte Rohstoffminister Sergej Donskoi der Nachrichtenagentur Interfax zufolge am Mittwoch.

Schließlich nutze die heimische Branche dafür in der Regel Technologie aus dem Ausland und passe sie den örtlichen Bedingungen an. Die Europäische Union (EU) und die USA haben wegen des Ukraine-Konflikts Sanktionen gegen Russland verhängt, durch die auch Lieferungen bestimmter Technologieprodukte für die Ölgewinnung in der Arktis und die Produktion von Schieferöl verboten sind.

Russland ist die weltgrößte Rohöl-Fördernation, steht bei der Ausbeutung schwer zugänglicher Vorkommen aber noch ganz am Anfang. Weil sich die Vorräte in gut erschlossene Lagerstätten langsam dem Ende neigen, setzt das Land für die Zukunft stark auf neue Felder und neue Fördermethoden. So werden in Russland die weltweit größten Vorkommen an Schieferöl vermutet. In den USA werden Schiefergesteine bereits in großem Stil ausgebeutet.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse