Russland hielt Ölförderung im Februar konstant

Russland hat seine Ölförderung im Februar konstant gehalten und sendet damit ein Signal an andere wichtige Produzenten des Rohstoffs. Wie das Energieministerium am Mittwoch mitteilte, wurden wie im Jänner 10,88 Millionen Fass pro Tag gefördert.

In Doha hatten sich zuletzt Russland, Saudi-Arabien, Katar und Venezuela darauf verständigt, die Produktion auf dem Stand von Anfang 2016 einzufrieren, um den Ölpreisverfall zu stoppen. Der Ölpreis ist seit Mitte Juni um rund 70 Prozent eingebrochen, weil es ein riesiges Überangebot auf dem Weltmarkt gibt. Die vier Länder wollen mit einer konstanten Förderung andere Staaten dazu bewegen, ihre Produktion ebenfalls nicht mehr auszuweiten.

Experten aus der Branche hatten in Doha auf mehr gehofft. Eine Einigung auf Förderkürzungen gab es jedoch nicht. So entsprechen die jüngsten Russland-Daten fast einem 30-Jahres-Hoch. Und verglichen mit dem Februar 2015 lag die Produktion zwei Prozent höher.

OPEC-Insider hatten Reuters zuletzt gesagt, es sei sehr unwahrscheinlich, dass die Förderung beim nächsten Treffen des Kartells im Juni gekürzt werde. Vor allem der Iran drängt nach dem Ende der internationalen Sanktionen gegen das Land auf den Markt zurück. Auch solle vor weiteren Schritten getestet werden, ob sich Russland an Zusagen halte.

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