Russland will 2016 unvermindert Öl fördern und exportieren

Russland setzt trotz niedriger Weltmarktpreise auch 2016 auf Öl und Gas als Wirtschaftsfaktoren. Die Ölfirmen des Landes hätten vereinbart, die Fördermengen von 2015 beizubehalten, meldete die Agentur Interfax am Freitag. Russland hatte seine Ölförderung vergangenes Jahr auf mehr als 534 Millionen Tonnen gesteigert und damit den Höchststand seit dem Zerfall der Sowjetunion erreicht.

"Die Projekte, in die investiert wurde, werden fortgeführt und beendet", sagte Energieminister Alexander Nowak. Jedoch schloss er nicht aus, dass die Unternehmen ihre Investitionsprogramme überarbeiteten.

Auch die Exportmengen von Öl und Gas will Russland demnach nicht unter das Vorjahresniveau fallen lassen. "Es wird einen kleinen Anstieg geben", sagte Nowak. Russland ist nicht Mitglied des Ölkartells OPEC. 2015 war die Gasproduktion um rund ein Prozent gesunken, da wichtige Kunden wie die Ukraine weniger abnahmen.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu