Russland und Konzernumbau bremsen Adidas

Herzogenaurach (APA/dpa) - Das schwache Russland-Geschäft und der Konzernumbau haben den Sportartikelhersteller Adidas im vergangenen Jahr ausgebremst. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 14,8 Mrd. Euro, wie der Konzern am Freitag in Herzogenaurach überraschend mitteilte. Konzernweit stiegen die Erlöse ohne Berücksichtigung von Wechselkursen allerdings um 6 Prozent. Seine Umsatzprognose hatte Adidas im Sommer gesenkt.

Das ebenfalls im Sommer gesenkte Gewinnziel von 650 Mio. Euro erreichte Adidas. Hier belastete der Umbau im Golfgeschäft TaylorMade. Zudem drückte das Russland-Geschäft wegen der deutlichen Abschwächung des Rubel mit einer Abschreibung von rund 80 Mio. Euro. Auch der am Freitag bekanntgegebene Verkauf des US-Schuhherstellers Rockport werde sich negativ mit einem zweistelligen Millionen-Euro-Betrag auswirken, hieß es weiter.

Russland ist einer der wichtigsten Märkte für Adidas. Ende September 2014 betrieb der Konzern dort mehr als 1.100 Standorte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte