Russland sichert ausländischen Firmen Schutz von Eigentum zu

Stuttgart - Der russische Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew ist Sorgen vor einer Enteignung ausländischer Firmen entgegengetreten. Weder das russische Recht noch die russische Wirtschaftspolitik sähen eine Enteignung vor, sagte Uljukajew am Mittwoch bei einem Besuch in Stuttgart.

"Eine Gans zu bestrafen, die goldene Eier legt, können nur Verrückte tun - ich zähle uns nicht zu dieser Kategorie", ergänzte er. Zuletzt gab im russischen Parlament Forderungen, auf die Wirtschaftssanktionen der EU und der USA im Ukraine-Konflikt mit einem Enteignungsgesetz zu reagieren.

Uljukajew war einer Einladung von Klaus Mangold gefolgt, der früher den Ostausschuss der deutschen Wirtschaft leitete und inzwischen Honorarkonsul der Russischen Föderation ist. Der Minister nutzte die Stippvisite, um bei Firmen in Baden-Württemberg für ein Engagement in Russland zu werben. So traf er Vertreter von Daimler und Bosch sowie von Mittelständlern wie dem Maschinenbauer Trumpf. Die deutschen Exporte nach Russland gingen von Jänner bis August um 16,6 Prozent auf 20,3 Milliarden Euro zurück. Neben den Sanktionen trug dazu die schwache Wirtschaftsentwicklung in Russland bei.

Die USA und die Europäische Union werfen Russland vor, die Rebellen in der Ost-Ukraine zu unterstützen und damit zur Destabilisierung des Landes beizutragen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte