Russland will EU-Ukraine-Handelspakt nicht hinnehmen

(Reuters) - Russland hat erneut den geplanten Freihandelspakt zwischen der Ukraine und der Europäischen Union scharf kritisiert. Die Regierung in Moskau sei zu Gegenmaßnahmen bereit, sollte das Abkommen umgesetzt werden, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Montag. Details nannte er nicht. Die EU und der Ukraine hatten kürzlich ein Assoziierungsabkommen ratifiziert. Nach Beratungen mit Russland vereinbarten beide Seiten aber, den wirtschaftlichen Teil erst Ende 2015 in Kraft treten zu lassen. Die Regierung in Moskau befürchtet, dass ab 2016 Waren aus der EU, für die Russland Zölle erhebt, über die Ukraine zollfrei ins Land kommen könnten.

Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind so angespannt wie seit Ende des Kalten Kriegs nicht mehr. Grund ist die Krise in der Ukraine, wo prorussische Separatisten seit Monaten gegen die Regierung in Kiew aufbegehren. Die EU und die USA werfen Russland vor, die Separatisten zu unterstützen und die neue Führung der Ukraine zu destabilisieren. Diese kam nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch an die Macht, der engere Bindungen an Russland angestrebt hatte. Russland weist die Vorwürfe zurück.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte