Russland will EU-Ukraine-Handelspakt nicht hinnehmen

(Reuters) - Russland hat erneut den geplanten Freihandelspakt zwischen der Ukraine und der Europäischen Union scharf kritisiert. Die Regierung in Moskau sei zu Gegenmaßnahmen bereit, sollte das Abkommen umgesetzt werden, zitierte die Nachrichtenagentur RIA Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow am Montag. Details nannte er nicht. Die EU und der Ukraine hatten kürzlich ein Assoziierungsabkommen ratifiziert. Nach Beratungen mit Russland vereinbarten beide Seiten aber, den wirtschaftlichen Teil erst Ende 2015 in Kraft treten zu lassen. Die Regierung in Moskau befürchtet, dass ab 2016 Waren aus der EU, für die Russland Zölle erhebt, über die Ukraine zollfrei ins Land kommen könnten.

Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind so angespannt wie seit Ende des Kalten Kriegs nicht mehr. Grund ist die Krise in der Ukraine, wo prorussische Separatisten seit Monaten gegen die Regierung in Kiew aufbegehren. Die EU und die USA werfen Russland vor, die Separatisten zu unterstützen und die neue Führung der Ukraine zu destabilisieren. Diese kam nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch an die Macht, der engere Bindungen an Russland angestrebt hatte. Russland weist die Vorwürfe zurück.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"