Russland setzt in Doha auf Einigung zur Stützung der Ölpreise

Der russische Energieminister Alexander Nowak setzt zur Stabilisierung der Ölpreise auf eine Einigung über eine Förderbremse beim anstehenden Doha-Treffen.

Er hoffe, dass dies gelingen werde, sagte Nowak am Freitag. Diskutiert wird, die Ölförderung auf dem Niveau von Januar einzufrieren. Diese Idee war von Saudi-Arabien, Katar, Venezuela und Russland unterbreitet worden. Laut Nowak können allerdings auch andere Vorschläge gemacht werden. Das Treffen soll am 17. April in der Hauptstadt Katars erfolgen.

Bisher weigert sich der Iran, sich an einer Förderbremse zu beteiligen. Er will nach dem Ende der Atomstreit-Sanktionen erst die Produktion wieder auf das Niveau früherer Zeiten hochfahren. Die Aussicht auf die Obergrenze stoppte den Ölpreisverfall zuletzt und stabilisierte den Markt. Ein Überangebot wegen des Förderbooms durch die umstrittene Fracking-Technik in den USA und schwächelnder Nachfrage im Zuge der mauen Weltkonjunktur hatte den Ölpreis seit Mitte 2014 abstürzen lassen.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite