Russland setzt in Doha auf Einigung zur Stützung der Ölpreise

Der russische Energieminister Alexander Nowak setzt zur Stabilisierung der Ölpreise auf eine Einigung über eine Förderbremse beim anstehenden Doha-Treffen.

Er hoffe, dass dies gelingen werde, sagte Nowak am Freitag. Diskutiert wird, die Ölförderung auf dem Niveau von Januar einzufrieren. Diese Idee war von Saudi-Arabien, Katar, Venezuela und Russland unterbreitet worden. Laut Nowak können allerdings auch andere Vorschläge gemacht werden. Das Treffen soll am 17. April in der Hauptstadt Katars erfolgen.

Bisher weigert sich der Iran, sich an einer Förderbremse zu beteiligen. Er will nach dem Ende der Atomstreit-Sanktionen erst die Produktion wieder auf das Niveau früherer Zeiten hochfahren. Die Aussicht auf die Obergrenze stoppte den Ölpreisverfall zuletzt und stabilisierte den Markt. Ein Überangebot wegen des Förderbooms durch die umstrittene Fracking-Technik in den USA und schwächelnder Nachfrage im Zuge der mauen Weltkonjunktur hatte den Ölpreis seit Mitte 2014 abstürzen lassen.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

Newsticker

Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

Newsticker

Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

Newsticker

Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab