Russland setzt in Doha auf Einigung zur Stützung der Ölpreise

Der russische Energieminister Alexander Nowak setzt zur Stabilisierung der Ölpreise auf eine Einigung über eine Förderbremse beim anstehenden Doha-Treffen.

Er hoffe, dass dies gelingen werde, sagte Nowak am Freitag. Diskutiert wird, die Ölförderung auf dem Niveau von Januar einzufrieren. Diese Idee war von Saudi-Arabien, Katar, Venezuela und Russland unterbreitet worden. Laut Nowak können allerdings auch andere Vorschläge gemacht werden. Das Treffen soll am 17. April in der Hauptstadt Katars erfolgen.

Bisher weigert sich der Iran, sich an einer Förderbremse zu beteiligen. Er will nach dem Ende der Atomstreit-Sanktionen erst die Produktion wieder auf das Niveau früherer Zeiten hochfahren. Die Aussicht auf die Obergrenze stoppte den Ölpreisverfall zuletzt und stabilisierte den Markt. Ein Überangebot wegen des Förderbooms durch die umstrittene Fracking-Technik in den USA und schwächelnder Nachfrage im Zuge der mauen Weltkonjunktur hatte den Ölpreis seit Mitte 2014 abstürzen lassen.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver