Russland setzt in Doha auf Einigung zur Stützung der Ölpreise

Der russische Energieminister Alexander Nowak setzt zur Stabilisierung der Ölpreise auf eine Einigung über eine Förderbremse beim anstehenden Doha-Treffen.

Er hoffe, dass dies gelingen werde, sagte Nowak am Freitag. Diskutiert wird, die Ölförderung auf dem Niveau von Januar einzufrieren. Diese Idee war von Saudi-Arabien, Katar, Venezuela und Russland unterbreitet worden. Laut Nowak können allerdings auch andere Vorschläge gemacht werden. Das Treffen soll am 17. April in der Hauptstadt Katars erfolgen.

Bisher weigert sich der Iran, sich an einer Förderbremse zu beteiligen. Er will nach dem Ende der Atomstreit-Sanktionen erst die Produktion wieder auf das Niveau früherer Zeiten hochfahren. Die Aussicht auf die Obergrenze stoppte den Ölpreisverfall zuletzt und stabilisierte den Markt. Ein Überangebot wegen des Förderbooms durch die umstrittene Fracking-Technik in den USA und schwächelnder Nachfrage im Zuge der mauen Weltkonjunktur hatte den Ölpreis seit Mitte 2014 abstürzen lassen.

Wien (APA) - Der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki ist heute im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere erstmals von Richterin Marion Hohenecker einvernommen worden. Die Anklage wirft Wicki vor, mit seinen Geschäften die Spur des Korruptionsgeldes aus der Buwog-Provision verschleiert und Geldwäsche begangen zu haben. Wicki selber erklärte sich für unschuldig.
 

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Grasser-Prozess - Viele Geschäfte auf Mandarin-Konto in Liechtenstein

Brüssel (APA/Reuters) - Der Warenverkehr zwischen der Europäischen Union und Großbritannien wird nach dem Brexit nach Einschätzung der EU-Kommission selbst dann leiden, wenn sich beide Seiten auf einen Freihandelsvertrag einigen sollten. Ein solches Abkommen könne keinen vollkommen reibungslosen Handel sicherstellen, hieß es in einem Reuters am Dienstag vorliegenden Dokument der EU-Kommission.
 

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EU-Dokument: Handel mit Großbritannien leidet auch mit Vertrag

Linz (APA) - Die Sparkasse Oberösterreich hat im heurigen ersten Halbjahr mehr Gewinn gemacht. Für das Gesamtjahr wird ein ähnliches Ergebnis wie 2017 erwartet. Das teilte die Bank in ihrem Halbjahresfinanzbericht Dienstagnachmittag mit.
 

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Sparkasse Oberösterreich im ersten Halbjahr mit mehr Gewinn