Russland blockt Messenger-Dienst Telegram

Moskau (APA/Reuters) - Die russischen Behörden haben mit der Sperrung des Messenger-Dienstes Telegram begonnen. Bis der Zugang zum WhatsApp-Konkurrenten vollständig blockiert sei, würden noch einige Stunden vergehen, teilte die staatliche Telekomaufsicht Roskomnazor am Montag mit. Apple und Google würden aufgefordert, die Telegram-Anwendung aus ihren App-Stores zu entfernen.

Ein russisches Gericht hatte die Sperrung vergangene Woche angeordnet. Hintergrund ist ein Streit über den Zugriff auf verschlüsselte Nachrichten. Der russische Geheimdienst FSB fordert Zugang zu einigen solcher Botschaften und begründet dies unter anderem mit dem Kampf gegen den Terrorismus. Telegram lehnt dies unter Verweis auf den Schutz der Privatsphäre der Nutzer ab.

Telegram ist weltweit der neuntgrößte mobile Messengerdienst und insbesondere in der ehemaligen Sowjetunion und dem Nahen Osten beliebt. Das Unternehmen bereitet derzeit den weltgrößten Initial Coin Offering (ICO) vor. Dabei sammeln Unternehmen Kapital bei Investoren ein, die im Gegenzug digitale Anteile oder Münzen ähnlich wie Bitcoin erhalten. Über entsprechende Vorverkäufe soll Telegram zunächst 1,7 Milliarden Dollar eingenommen haben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte