Russland blockt Messenger-Dienst Telegram

Moskau (APA/Reuters) - Die russischen Behörden haben mit der Sperrung des Messenger-Dienstes Telegram begonnen. Bis der Zugang zum WhatsApp-Konkurrenten vollständig blockiert sei, würden noch einige Stunden vergehen, teilte die staatliche Telekomaufsicht Roskomnazor am Montag mit. Apple und Google würden aufgefordert, die Telegram-Anwendung aus ihren App-Stores zu entfernen.

Ein russisches Gericht hatte die Sperrung vergangene Woche angeordnet. Hintergrund ist ein Streit über den Zugriff auf verschlüsselte Nachrichten. Der russische Geheimdienst FSB fordert Zugang zu einigen solcher Botschaften und begründet dies unter anderem mit dem Kampf gegen den Terrorismus. Telegram lehnt dies unter Verweis auf den Schutz der Privatsphäre der Nutzer ab.

Telegram ist weltweit der neuntgrößte mobile Messengerdienst und insbesondere in der ehemaligen Sowjetunion und dem Nahen Osten beliebt. Das Unternehmen bereitet derzeit den weltgrößten Initial Coin Offering (ICO) vor. Dabei sammeln Unternehmen Kapital bei Investoren ein, die im Gegenzug digitale Anteile oder Münzen ähnlich wie Bitcoin erhalten. Über entsprechende Vorverkäufe soll Telegram zunächst 1,7 Milliarden Dollar eingenommen haben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen