Russland erwartet Beitritt Irans zu Öl-Abkommen

Russland geht einem Medienbericht zufolge davon aus, dass sich der Iran dem Abkommen zur Deckelung der Ölfördermengen anschließen wird. Mit einer entsprechenden Äußerung zitierte die russische Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch einen ungenannten Vertreter Russlands. "Wir würden auf eine solche Entscheidung Teherans positiv reagieren", sagte er laut der Agentur.

Die Förderländer Russland, Saudi-Arabien, Katar und Venezuela hatten sich am Dienstag im Kampf gegen den Ölpreisverfall darauf verständigt, die Produktion auf dem Jänner-Niveau einzufrieren. Das Abkommen von Doha greift aber nur, wenn auch andere große Öl-Länder mitmachen.

Am Mittwoch wollten die Ölminister Venezuelas und des Irak in Teheran mit ihrem iranischen Kollegen über eine Förderbegrenzung beraten. Zuvor hatte ein Vertreter des Iran laut Pressebericht gesagt, dass sein Land die Ölförderung weiter steigern wolle, bis das Produktionsniveau vor Einführung der Atomsanktionen wieder erreicht sei. Aus dem Umfeld der OPEC verlautete, dem Iran könnten bei den Gesprächen besondere Konditionen eingeräumt werden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro