Russland stützt Autobranche mit Millionenspritze

Nischnij Nowgorod - Im Kampf gegen den anhaltenden Abschwung am russischen Automarkt stellt die Regierung der Branche Soforthilfen über 25 Mrd. Rubel (386,71 Mio. Euro) in Aussicht. Die Subventionen würden vom Handelsministerium geplant, teilte Ministerpräsident Dmitri Medwedew am Montag mit.

Das Geld soll den Herstellern dabei helfen, Zinsen für Autokredite zu drücken und Leasingkosten zu senken. Damit soll die Nachfrage angekurbelt werden. Außerdem seien zusätzliche Nutzfahrzeug-Käufe durch staatliche Behörden vorgesehen.

Die Folgen der Ukraine-Krise und der Sanktionen des Westens machen den Autobauern in Russland immer stärker zu schaffen. Der Absatz schrumpft rasant und die schwache Landeswährung schmälert die Erlöse. Opel kündigte jüngst an, die Produktion im Werk in Sankt Petersburg zur Jahresmitte einzustellen. Auch andere Autobauer wie Volkswagen und Ford kämpfen in dem Land mit Problemen.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

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Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

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Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

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Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder