Russland stützt Autobranche mit Millionenspritze

Nischnij Nowgorod - Im Kampf gegen den anhaltenden Abschwung am russischen Automarkt stellt die Regierung der Branche Soforthilfen über 25 Mrd. Rubel (386,71 Mio. Euro) in Aussicht. Die Subventionen würden vom Handelsministerium geplant, teilte Ministerpräsident Dmitri Medwedew am Montag mit.

Das Geld soll den Herstellern dabei helfen, Zinsen für Autokredite zu drücken und Leasingkosten zu senken. Damit soll die Nachfrage angekurbelt werden. Außerdem seien zusätzliche Nutzfahrzeug-Käufe durch staatliche Behörden vorgesehen.

Die Folgen der Ukraine-Krise und der Sanktionen des Westens machen den Autobauern in Russland immer stärker zu schaffen. Der Absatz schrumpft rasant und die schwache Landeswährung schmälert die Erlöse. Opel kündigte jüngst an, die Produktion im Werk in Sankt Petersburg zur Jahresmitte einzustellen. Auch andere Autobauer wie Volkswagen und Ford kämpfen in dem Land mit Problemen.

Paris (APA/AFP) - Vor landesweiten Straßenblockaden am Samstag will die französische Regierung die Wut der Dieselfahrer über die hohen Kraftstoffpreise mildern. Premierminister Edouard Philippe kündigte am Mittwoch im Sender RTL eine Reihe von Maßnahmen an, um Haushalte mit geringem Einkommen zu entlasten. An der umstrittenen Erhöhung der Dieselsteuer zum 1. Jänner hält die Regierung aber fest.
 

Newsticker

Frankreichs Regierung will Wut der Dieselfahrer mildern

London/Düsseldorf (APA/Reuters) - Die britische Regionalfluggesellschaft Flybe streicht vor dem Hintergrund schwieriger Marktbedingungen die Segel und stellt sich zum Verkauf. Der Vorstand sei bereits mit einer Reihe potenzieller Käufer im Gespräch, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit, ohne Details zu nennen. Es würden aber auch andere Optionen gezogen wie etwa weitere Kapazitäts- und Kostenreduzierungen.
 

Newsticker

Britische Flybe stellt sich zum Verkauf

Kaprun (APA) - Am 10. Dezember gehen die österreichischen Skischulen mit einer eigenen neuen Buchungsplattform an den Start. Mit "book2ski.com" will die Branche ihre Leistungen jedoch nicht nur online vermarkten: Es geht vor allem darum, die Abhängigkeit von internationalen Buchungsplattformen und Konzernen zu verringern.
 

Newsticker

Die österreichischen Skischulen setzen auf eigene Buchungsplattform