Russland stützt Autobranche mit Millionenspritze

Nischnij Nowgorod - Im Kampf gegen den anhaltenden Abschwung am russischen Automarkt stellt die Regierung der Branche Soforthilfen über 25 Mrd. Rubel (386,71 Mio. Euro) in Aussicht. Die Subventionen würden vom Handelsministerium geplant, teilte Ministerpräsident Dmitri Medwedew am Montag mit.

Das Geld soll den Herstellern dabei helfen, Zinsen für Autokredite zu drücken und Leasingkosten zu senken. Damit soll die Nachfrage angekurbelt werden. Außerdem seien zusätzliche Nutzfahrzeug-Käufe durch staatliche Behörden vorgesehen.

Die Folgen der Ukraine-Krise und der Sanktionen des Westens machen den Autobauern in Russland immer stärker zu schaffen. Der Absatz schrumpft rasant und die schwache Landeswährung schmälert die Erlöse. Opel kündigte jüngst an, die Produktion im Werk in Sankt Petersburg zur Jahresmitte einzustellen. Auch andere Autobauer wie Volkswagen und Ford kämpfen in dem Land mit Problemen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte