Russland will Autobauer wegen Rubel-Schwäche stützen - Zeitung

Moskau - Angesichts des Rubel-Verfalls will Russland einem Medienbericht zufolge ausländischen Autobauern entgegenkommen. Wie die Zeitung Kommersant am Dienstag unter Berufung auf Industriekreise berichtete, soll es Maßnahmen geben, die für die Konzerne das Risiko von Währungsschwankungen abschwächen. Damit soll die Produktion in Russland gesichert werden.

Internationale Firmen hatten eine solche Hilfe gefordert. Dem Bericht zufolge könnte das Wirtschaftsministerium die Maßnahmen zur Jahresmitte genehmigen. Das Ministerium war zu einer Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Nach Jahren mit Wachstumsraten von mehr als zehn Prozent, sind die Auto-Verkäufe in Russland angesichts des Währungsverfalls eingebrochen. Dem Land machen die Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise sowie der Rückgang des Ölpreises zu schaffen. In Russland sind neben Volkswagen auch Ford, Renault und Nissan aktiv. General Motors indes hatte jüngst die Reißleine gezogen und den Rückzug der Tochter Opel aus Russland angekündigt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte