Russischer Rubel steigt auf Zwei-Monats-Hoch

Moskau/Frankfurt (APA/Reuters) - Ein anziehender Ölpreis und Aussagen der russischen Zentralbank zum Wechselkurs haben der Währung des Landes am Donnerstag Auftrieb gegeben. Außerdem nährte die nahende EZB-Geldschwemme Börsianern zufolge Spekulationen, dass ein Teil dieses zusätzlichen Geldes in Schwellenländer wie Russland fließt. Dollar und Euro verloren jeweils etwa 2,5 Prozent auf 60,698 beziehungsweise 66,969 Rubel.

Neue Kämpfe in Libyen und dem Irak schürten bei Anlegern die Furcht vor Engpässen beim Rohölnachschub. Dies trieb den Preis der richtungsweisenden Sorte Brent aus der Nordsee um bis zu 1,7 Prozent in die Höhe auf 61,57 Dollar (55,35 Euro) je Barrel. Erdölexporte sind für Russland ein wichtiger Devisenbringer.

Unabhängig davon betonte der Vizechef der russischen Zentralbank, Dimitri Tulin, in einem Reuters-Interview, dass der Rubel zehn Prozent unterbewertet sei. Zuvor hatte das Moskauer Finanzministerium mitgeteilt, der Staatshaushalt für 2015 basiere auf einem Dollar-Kurs von 61,5 Rubel. "Wie von Geisterhand pendelt der russische Markt um dieses Niveau", schrieb Alexander Jegorow, Analyst bei TeleTrade in einem Kommentar. "Offenbar nimmt der Markt diese verbalen Interventionen ernster."

Die Europäische Zentralbank (EZB) will ab kommendem Montag monatlich 60 Mrd. Euro in die Finanzmärkte pumpen. Dies hievte den Dax auf ein Rekordhoch von 11.527,83 Punkten. Der Moskauer Leitindex RTS stieg in der Spitze sogar um 3,5 Prozent.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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