Russischer Rubel auf tiefstem Stand dieses Jahres

Moskau - Der russische Rubel ist am Montag auf seinen bisher niedrigsten Stand in diesem Jahr gefallen. Der Euro überschritt erstmals seit vergangenem Dezember die 80-Rubel-Marke und lag bei 81,32 Rubel, der Dollar kostete 70,91 Rubel. Zugleich verlor an der Moskauer Börse der in Dollar berechnete Index RTS am Morgen 4,21 Prozent, der in Rubel berechnete Micex sank um 1,76 Prozent.

Die russischen Märkte reagierten auf die negative Entwicklung in China und den Nachbarländern, wo die Börsen am Montag erneut auf Talfahrt gingen. Auf dem Rubel lastete zudem die Entwicklung beim Ölpreis. Der Rohstoff wurde zuletzt erneut billiger, der Preis für die Nordseesorte Brent nähert sich einem Sechs-Jahres-Tief.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma