Russischer Automarkt erstmals seit Jahren wieder gewachsen

Moskau (APA/dpa) - Erstmals nach Jahren der Krise ist der russische Automarkt 2017 wieder gewachsen. Mit 1,59 Millionen verkauften Fahrzeugen lag der Absatz um fast 12 Prozent höher als 2016. "Der Weg zu einer vollständigen Erholung des Marktes ist noch lang, aber der erste Schritt ist getan", sagte Jörg Schreiber, Autoexperte der Vereinigung Europäischer Unternehmen (AEB), am Freitag in Moskau.

Damit liege Russland im europäischen Vergleich auf dem fünften Platz hinter Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Italien. Es gebe noch viel Spielraum für die weitere Entwicklung.

2016 war der russische Automarkt noch mit einem Verlust von elf Prozent im Vergleich zu 2015 abgesackt. Insgesamt hatte er sich seit seinem Höchststand 2012 mit 2,9 Millionen verkauften Neuwagen mehr als halbiert. Doch schon im ersten Halbjahr 2017 hatte sich eine Erholung abgezeichnet.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen