Russische Zentralbank entzieht weiteren Finanzinstituten die Lizenz

Moskau - Die Serie der Banken-Schließungen in Russland reißt nicht ab. Die russische Zentralbank entzog am Mittwoch drei Finanzinstituten wegen ihrer zu riskanten Geldpolitik oder wegen Verstößen gegen die Anti-Geldwäsche-Vorschriften die Lizenz. Seit Jahresbeginn mussten damit bereits mehr als 20 Kreditinstitute dicht machen.

Der russische Finanzsektor leidet seit Dezember unter dem extremen Wertverfall des Rubels und der drastischen Zinserhöhung, die zur Stützung der russischen Währung von der Zentralbank beschlossen worden war. In Russland gibt etwa 800 Banken, darunter hunderte kleine, die teilweise auf zweifelhafte Geschäftsmethoden zurückgreifen.

Der neue Nestle-Chef Mark Schneider muss den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern möglichst schnell aus der Flaute steuern - sei es durch den Verkauf schlecht laufender Bereiche, große Übernahmen oder ein weiteres Sparprogramm. Am kommenden Diesntag präsentiert Schneider die neue Strategie - ein Spagat zwischen Sparprogramm und Expansion.
 

Wirtschaft

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA