Russische Wirtschaft schrumpfte im November 2017 überraschend

Moskau (APA/Reuters) - Russlands Wirtschaft ist im November überraschend auf Talfahrt gegangen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,3 Prozent, wie das Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Insbesondere ein Einbruch der Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um 3,6 Prozent schlug dabei negativ zu Buche.

Das Ministerium führte den Rückgang der Fertigung auch auf den Beschluss der OPEC-Staaten und wichtiger Partnerländer wie Russland zurück, die Ölpreise durch die Verlängerung einer Förderbremse bis Ende 2018 zu stützen.

Die Wirtschaft zwischen St. Petersburg und Wladiwostok hat die Folgen eines Ölpreisverfalls und die Sanktionen des Westens im Zuge der Ukraine-Krise mittlerweile allerdings recht gut weggesteckt. Für 2017 erwartet das Wirtschaftsministerium einen Zuwachs beim BIP von 1,4 bis 1,8 Prozent, nachdem das Land in den beiden vorangegangenen Jahren in einer Rezession steckte. Für 2018 veranschlagt das Ministerium ein Plus von rund zwei Prozent.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden