Russische Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal

Moskau - Infolge des niedrigen Ölpreises und der westlichen Sanktionen im Zuge der Ukraine-Krise ist die russische Wirtschaft heuer im ersten Quartal um 2 Prozent geschrumpft. Der Rückgang sei der erste in einem ersten Quartal seit 2009; "die negativen Tendenzen setzen sich dieses Jahr fort", sagte Ministerpräsident Dmitri Medwedew am Dienstag vor Parlamentsabgeordneten.

Allerdings sei die derzeitige Entwicklung nicht so schlimm wie Anfang 2009. Für das ganze Jahr erwartet die russische Regierung einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 3 Prozent.

Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew hatte Ende Jänner eine Inflationsrate von 12 Prozent vorausgesagt; die Kapitalflucht wird laut Regierungsprognose bei 115 Mrd. Dollar (rund 107 Mrd. Euro) liegen.

Russland leidet besonders unter dem starken Einbruch des Ölpreises seit vergangenem Sommer. Hinzu kommen die infolge des Ukraine-Konflikts verhängten westlichen Wirtschaftssanktionen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma