Russische Wirtschaft schrumpft 2015 um 4,8 Prozent -Studie

London - Die niedrigen Ölpreise und die Sanktionen des Westens lassen die russische Wirtschaft in diesem Jahr stärker schrumpfen als bisher angenommen. Die in London ansässige Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) korrigierte ihre Erwartungen an das Wirtschaftswachstum Russlands am Montag drastisch nach unten und rechnet nun für 2015 mit einem Minus von 4,8 Prozent.

Im September war sie noch davon ausgegangen, dass die russische Konjunktur in diesem Jahr um lediglich 0,2 Prozent nachgibt.

Der Verfall des Ölpreises habe den Druck auf das "bereits anfällige Russland" erhöht, erklärte die EBRD in ihrem wirtschaftlichen Ausblick. Der gesunkene Ölpreis bremse das Wachstum in energieexportierenden Ländern und anderen aufstrebenden Nationen, die enge Verbindungen nach Russland unterhielten. Betroffen seien unter anderen auch Kasachstan und Aserbaidschan.

Wegen eines Überangebots, einer geringen Nachfrage und des starken Dollar sind die Ölpreise seit Juni um 60 Prozent gefallen. Der Absturz der Ölpreise und die wegen der Ukraine-Krise verhängten Wirtschaftssanktionen des Westens belasten auch den Rubel. Sein Kurssturz und die Ukraine-Krise sorgten laut der russischen Zentralbank dafür, dass Anleger und Investoren im vergangenen Jahr 151,5 Mrd. Dollar (130 Mio. Euro) aus Russland abzogen. Erst 2013 hatte die Kapitalflucht mit 61 Mrd. Dollar einen Höchststand erreicht.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro