Russische Staatsfirmen müssen Hälfte der Gewinne ausschütten

Die russischen Staatsunternehmen müssen heuer nach dem Willen von Ministerpräsident Dimitri Medwedew die Hälfte ihrer Gewinne als Dividende ausschütten. Das geht aus einer Anordnung hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Die Maßnahme soll die Staatseinnahmen um 100 Mrd. Rubel (1,3 Mrd. Euro) erhöhen.

Davon betroffen sind einige der größten Unternehmen des Landes, darunter der Gasgigant Gazprom, der Diamanten-Konzern Alrosa sowie die Ölfirmen Bashneft und Zarubezhneft.

Medwedew kündigte zugleich an, bis mindestens 2018 keine Steuern zu erhöhen. "Wir werden keine Reformen auf Kosten des Volkes durchführen", sagte der Regierungschef. "Sowohl die Menschen als auch die Wirtschaft können Reformen nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit und Tiefe vertragen." Russland leidet als großer Ölförderer unter dem Preisverfall des wichtigen Rohstoffes und den Sanktionen im Ukraine-Konflikt.

Essen (APA/dpa) - Im dem seit Jahren dauernden Machtkampf bei Aldi Nord rückt die Stunde der Entscheidung näher. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute, Donnerstag, darüber, wie viel Einfluss die Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht künftig noch bei dem Diskonter haben wird.
 

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Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit

Caracas/Santa Cruz (APA/Reuters) - Angesichts der schlechten Budgetlage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gassparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA ringt um Kredite aus Ausland

Wien/Wolfsburg (APA) - Im Skandal um manipulierte Software hat ein VW-Käufer vor dem Landesgericht Wels in zweiter Instanz Recht bekommen: Der Kaufvertrag ist aufzuheben, Volkswagen muss ihm den Fahrzeugwert ersetzen. Das Gericht sah in der Schummelsoftware einen nicht geringfügigen Mangel. Da VW den Käufer vorsätzlich getäuscht habe, sei eine Verbesserung durch VW nicht zumutbar, urteilte das Gericht (22 R 201/17s).
 

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VW-Skandal - LG Wels hebt Kfz-Kaufvertrag auf - VW muss zahlen