Russische Staatsfirmen müssen Hälfte der Gewinne ausschütten

Die russischen Staatsunternehmen müssen heuer nach dem Willen von Ministerpräsident Dimitri Medwedew die Hälfte ihrer Gewinne als Dividende ausschütten. Das geht aus einer Anordnung hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Die Maßnahme soll die Staatseinnahmen um 100 Mrd. Rubel (1,3 Mrd. Euro) erhöhen.

Davon betroffen sind einige der größten Unternehmen des Landes, darunter der Gasgigant Gazprom, der Diamanten-Konzern Alrosa sowie die Ölfirmen Bashneft und Zarubezhneft.

Medwedew kündigte zugleich an, bis mindestens 2018 keine Steuern zu erhöhen. "Wir werden keine Reformen auf Kosten des Volkes durchführen", sagte der Regierungschef. "Sowohl die Menschen als auch die Wirtschaft können Reformen nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit und Tiefe vertragen." Russland leidet als großer Ölförderer unter dem Preisverfall des wichtigen Rohstoffes und den Sanktionen im Ukraine-Konflikt.

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Wien/Linz (APA) - Die Befragung von Ex-Immofinanz-Mitarbeiter Christian Thornton am Donnerstag ist von Richterin Marion Hohenecker erneut sehr detailreich geführt worden. Penibel ging sie Unterlagen und bisherige Einvernahmen von Thornton durch. Thornton hatte damals gesagt, er gehe von einer "kleineren Gruppe" hinter dem Buwog-Provisionsempfänger Peter Hochegger aus. Wer genau dabei gewesen sei wisse er nicht.
 

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Grasser-Prozess - Thornton: "Kleinere Gruppe" hinter Hochegger

Bern (APA/sda) - Schweizer Schokolade gewinnt im Ausland weiter an Beliebtheit: Im vergangenen Jahr wurden 127.923 Tonnen Schokolade exportiert, das sind 4,8 Prozent mehr als 2016.
 

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