Russische Staatsfirmen müssen Hälfte der Gewinne ausschütten

Die russischen Staatsunternehmen müssen heuer nach dem Willen von Ministerpräsident Dimitri Medwedew die Hälfte ihrer Gewinne als Dividende ausschütten. Das geht aus einer Anordnung hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Die Maßnahme soll die Staatseinnahmen um 100 Mrd. Rubel (1,3 Mrd. Euro) erhöhen.

Davon betroffen sind einige der größten Unternehmen des Landes, darunter der Gasgigant Gazprom, der Diamanten-Konzern Alrosa sowie die Ölfirmen Bashneft und Zarubezhneft.

Medwedew kündigte zugleich an, bis mindestens 2018 keine Steuern zu erhöhen. "Wir werden keine Reformen auf Kosten des Volkes durchführen", sagte der Regierungschef. "Sowohl die Menschen als auch die Wirtschaft können Reformen nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit und Tiefe vertragen." Russland leidet als großer Ölförderer unter dem Preisverfall des wichtigen Rohstoffes und den Sanktionen im Ukraine-Konflikt.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

Newsticker

Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

Newsticker

Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

Newsticker

Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden