Russische Staatsfirmen müssen Hälfte der Gewinne ausschütten

Die russischen Staatsunternehmen müssen heuer nach dem Willen von Ministerpräsident Dimitri Medwedew die Hälfte ihrer Gewinne als Dividende ausschütten. Das geht aus einer Anordnung hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Die Maßnahme soll die Staatseinnahmen um 100 Mrd. Rubel (1,3 Mrd. Euro) erhöhen.

Davon betroffen sind einige der größten Unternehmen des Landes, darunter der Gasgigant Gazprom, der Diamanten-Konzern Alrosa sowie die Ölfirmen Bashneft und Zarubezhneft.

Medwedew kündigte zugleich an, bis mindestens 2018 keine Steuern zu erhöhen. "Wir werden keine Reformen auf Kosten des Volkes durchführen", sagte der Regierungschef. "Sowohl die Menschen als auch die Wirtschaft können Reformen nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit und Tiefe vertragen." Russland leidet als großer Ölförderer unter dem Preisverfall des wichtigen Rohstoffes und den Sanktionen im Ukraine-Konflikt.

Berlin/München (APA/Reuters) - Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im September leicht eingetrübt. Der Geschäftsklima-Index fiel von 103,9 auf 103,7 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 103,2 Zähler gerechnet.
 

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Ifo-Index sank im September - "Wirtschaft zeigt sich stabil"

Mailand (APA) - Die italienische Modegruppe Versace steht laut italienischen Medien vor dem Verkauf. Bereits am Dienstag könnte Firmenchefin Donatella Versace den Verkauf des Mailänder Konzerns an eine US-Gruppe ankündigen. Michael Kors oder Tiffany gelten als mögliche Kandidaten für die Übernahme, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Montag.
 

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Versace soll laut Medien an US-Gruppe verkauft werden

Toronto/Washington (APA/Reuters) - Milliardenfusion in der Goldminen-Branche: Das kanadische Unternehmen Barrick Gold übernimmt den in Afrika tätigen Konzern Randgold Resources, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Der neue Konzern werde einen Marktwert von 18,3 Mrd. US-Dollar (15,6 Mrd. Euro) haben, erklärte Randgold. Das Management werde seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfehlen.
 

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Kanadischer Bergbaukonzern Barrick Gold schluckt Rivalen Randgold