Russische Medien: RBI vor Ausstieg aus russischem Rentenmarkt

Die börsennotierte österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) bietet nach russischen Medienberichten als letzter ausländischer Investor auf dem russischen Rentenmarkt seinen Rentenfonds zum Verkauf an.

"Die Verhandlungen über den Verkauf des Fonds laufen", berichten die Zeitung "Wedemosti" und RIA Novosti. Die Zeitung beruft sich auf eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem Umfeld der RBI sowie auf die zwei kolportierten Kaufinteressenten. Eine RBI-Banksprecherin in Wien wollte "Marktgerüchte", wie sie meinte, am Montag nicht kommentieren.

Wedemosti nennt das Finanzhaus Otkrytie und die BIN Group als mögliche Käufer des Raiffeisen-Rentenfonds. Die beiden Banken erwarben in den vergangenen Jahren im großen Stil nichtstaatliche Rentenfonds. Otkrytie kontrolliert zwei große nichtstaatliche Rentenfonds mit Einlagen in Höhe von 220 Mrd. Rubel (3,4 Mrd. Euro), BIN von 30 Mrd. Rubel (464 Mio. Euro). "Wir haben unser Angebot gemacht, aber eine Antwort haben wir noch nicht bekommen", wird ein Topmanager aus dem Bieterkreis zitiert. Momentan soll es sich aber an Preisfragen spießen.

Der in Rede stehend Rentenfonds Raiffeisen ist den Berichten zufolge unter den Top 15 der russischen Rentenfonds, es ist der einzige Fonds mit ausländischer Beteiligung auf dem Markt. Zum aktuellen heurigen Veranlagungsvolumen wird eine Summe von 12 Mrd. Rubel genannt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte