Russische Medien: RBI vor Ausstieg aus russischem Rentenmarkt

Die börsennotierte österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) bietet nach russischen Medienberichten als letzter ausländischer Investor auf dem russischen Rentenmarkt seinen Rentenfonds zum Verkauf an.

"Die Verhandlungen über den Verkauf des Fonds laufen", berichten die Zeitung "Wedemosti" und RIA Novosti. Die Zeitung beruft sich auf eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem Umfeld der RBI sowie auf die zwei kolportierten Kaufinteressenten. Eine RBI-Banksprecherin in Wien wollte "Marktgerüchte", wie sie meinte, am Montag nicht kommentieren.

Wedemosti nennt das Finanzhaus Otkrytie und die BIN Group als mögliche Käufer des Raiffeisen-Rentenfonds. Die beiden Banken erwarben in den vergangenen Jahren im großen Stil nichtstaatliche Rentenfonds. Otkrytie kontrolliert zwei große nichtstaatliche Rentenfonds mit Einlagen in Höhe von 220 Mrd. Rubel (3,4 Mrd. Euro), BIN von 30 Mrd. Rubel (464 Mio. Euro). "Wir haben unser Angebot gemacht, aber eine Antwort haben wir noch nicht bekommen", wird ein Topmanager aus dem Bieterkreis zitiert. Momentan soll es sich aber an Preisfragen spießen.

Der in Rede stehend Rentenfonds Raiffeisen ist den Berichten zufolge unter den Top 15 der russischen Rentenfonds, es ist der einzige Fonds mit ausländischer Beteiligung auf dem Markt. Zum aktuellen heurigen Veranlagungsvolumen wird eine Summe von 12 Mrd. Rubel genannt.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen