Russische Medien: RBI vor Ausstieg aus russischem Rentenmarkt

Die börsennotierte österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) bietet nach russischen Medienberichten als letzter ausländischer Investor auf dem russischen Rentenmarkt seinen Rentenfonds zum Verkauf an.

"Die Verhandlungen über den Verkauf des Fonds laufen", berichten die Zeitung "Wedemosti" und RIA Novosti. Die Zeitung beruft sich auf eine namentlich nicht genannte Quelle aus dem Umfeld der RBI sowie auf die zwei kolportierten Kaufinteressenten. Eine RBI-Banksprecherin in Wien wollte "Marktgerüchte", wie sie meinte, am Montag nicht kommentieren.

Wedemosti nennt das Finanzhaus Otkrytie und die BIN Group als mögliche Käufer des Raiffeisen-Rentenfonds. Die beiden Banken erwarben in den vergangenen Jahren im großen Stil nichtstaatliche Rentenfonds. Otkrytie kontrolliert zwei große nichtstaatliche Rentenfonds mit Einlagen in Höhe von 220 Mrd. Rubel (3,4 Mrd. Euro), BIN von 30 Mrd. Rubel (464 Mio. Euro). "Wir haben unser Angebot gemacht, aber eine Antwort haben wir noch nicht bekommen", wird ein Topmanager aus dem Bieterkreis zitiert. Momentan soll es sich aber an Preisfragen spießen.

Der in Rede stehend Rentenfonds Raiffeisen ist den Berichten zufolge unter den Top 15 der russischen Rentenfonds, es ist der einzige Fonds mit ausländischer Beteiligung auf dem Markt. Zum aktuellen heurigen Veranlagungsvolumen wird eine Summe von 12 Mrd. Rubel genannt.

Rom (APA/Reuters) - Die italienische Regierung hat sich nach Angaben von Insidern noch nicht auf einen Haushalt für das kommende Jahr verständigt. Eine Runde der wichtigsten Minister habe sich in einer Sitzung am Montag noch nicht auf gemeinsame Eckpunkte einigen können, verlautete am Abend aus Regierungskreisen in Rom. Die Beratungen sollten in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.
 

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Italiens Regierung noch ohne Einigung zu Haushalt 2019

New York (APA/dpa) - Mit mehr als 50 Staats- und Regierungschefs sowie Firmenvorsitzenden will der frühere Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, am Rande der UN-Vollversammlung über den Abbau von Handelskonflikten beraten. Angekündigt hätten sich unter anderem bereits Großbritanniens Premierministerin Theresa May und Mexikos Präsident Enrique Pena Nieto, sagte Bloomberg am Montag in New York vor Journalisten.
 

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Ex-Bürgermeister von New York berät mit Politikern über Handel

Wien (APA) - Die drei größten Supermarktketten Hofer, Spar und Rewe (Billa, Merkur, Penny) dominieren den österreichischen Lebensmittel-Einzelhandel mittlerweile zu 83,9 Prozent. Dies ist ein weiterer Anstieg der Marktkonzentration, zeigt eine Auswertung des Unternehmens RegioData, das Händler bei der Standortsuche berät. Die Dominanz von Hofer, Spar und Rewe hat Folgen, nicht nur für Konsumenten.
 

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Hofer, Spar und Rewe dominieren Lebensmittelhandel noch stärker