Russische Bankenkrise kostet Moskau Milliarden

Der Sanierungsfall VEB könnte Russland im einen Milliardenbetrag in zweistelliger Höhe kosten. Die marode Bank will auf Gelder des russischen Pensionsfonds zugreifen und einen Gazprom-Anteile verkaufen. VEB hat sich mit Geschäften rund um Olympia 2014 in Sotchi überhoben.

Moskau. In Russlands Finanzsystem ist die staatliche VEB (Vneshekonombank) der größte Sanierungsfall, und möglicherweise müssen auch russische Pensionisten dafür zahlen. Die VEB hat viele Kredite für die teure Infrastruktur der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi vergeben, ein Großteil des Geldes ist verloren.

Eigentlich ist die Bank für Wirtschaftsförderung zuständig ähnlich wie in Deutschland die KfW. Doch der Kreml hat ihr über die Jahre viele politisch gewollte, aber unrentable Geschäfte aufgehalst.

Bis zu 150 Mrd. Rubel (2 Mrd. Euro) will Finanzminister Anton Siluanow aus der Staatskasse zuschießen. Der Geldbedarf wird aber eher auf 11 Mrd. Euro geschätzt. Deshalb will der neue VEB-Chef Sergej Gorkow nach Medienberichten auch auf 100 Mrd. Rubel aus dem russischen Pensionsfonds zugreifen, der in seinem Haus verwaltet wird.

Genehmigt ist dies allerdings noch nicht. Außerdem will die VEB einen Anteil am Gasförderer Gazprom im Wert von gut einer Milliarde Euro verkaufen.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an