Rusal-Chefin Bouriko nach nur drei Monaten zurückgetreten

Moskau (APA/dpa) - Beim russischen Aluminium-Konzern Rusal ist Firmenchefin Alexandra Bouriko nach weniger als drei Monaten an der Spitze des Konzerns zurück. Mit ihr gehen sieben Aufsichtsratsmitglieder, wie der größte Alu-Produzent außerhalb Chinas am Donnerstag mitteile. Gleichzeitig warnte das Unternehmen vor schwerwiegenden Produktions- und Finanzierungsengpässen.

Die Rücktritte von einigen der sieben Aufsichtsratsmitglieder werden von Beobachtern als Beleg dafür gesehen, dass Gründer Oleg Deripaska nach und nach die Kontrolle bei Rusal aufgeben könnte. Genau das fordern die USA - es wäre ein Baustein dafür, dass Washington seine Sanktionen gegen Rusal lockern könnten. So endet im Oktober eine Frist, in der Unternehmen noch Geschäfte mit Rusal machen dürfen.

Wenn das passiert, könnten Handelspartner bestehende Verträge ab Ende Oktober kündigen, teilte Rusal weiter mit. Auch Banken könnten die Zusammenarbeit beenden. "Die Metallproduktion des Unternehmens und die Umsätze würden erheblich darunter leiden", hieß es aus Moskau.

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …