Rupprechter verstärkt Qualitätsmarketing für Agrar- und Umweltexporte

Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) will die heimischen Exporte im Bereich Landwirtschaft, Lebensmittel, Holzwirtschaft und Umwelttechnologien ankurbeln und dazu international noch stärker als bisher auf "österreichische Spitzenleistungen" in diesen Sektoren hinweisen. Im Rahmen der Grünen Woche in Berlin stellte er dazu heute die Initiative "Best of Austria" vor.

Rupprechter hofft dadurch auf ein "deutliches Plus" bei den Agrar-Ausfuhren, heuer sollen es jedenfalls über 10 Mrd. Euro sein. Die Marke war 2015 mit 9,9 Mrd. Euro noch knapp verfehlt worden. Gezielt sollen gemeinsam mit der Österreich-Werbung Regionen wie Nordafrika, Naher Osten, Kaukasus, Iran oder China beackert werden. Im Sommer könnten die ersten Schweinefleischexporte nach China Wirklichkeit werden. Rupprechter hatte im März des Vorjahres in China den Vertrag dazu unterschrieben, im ersten Halbjahr 2016 sollen chinesische Veterinäre nach Österreich kommen, um den 15 heimischen Betrieben, die sich für China-Exporte beworben haben, die Unbedenklichkeit zu bescheinigen. Wird einmal Schweinefleisch nach China ausgeführt, könnten dann auch Delikatessen wie Schweineohren und -pfoten folgen.

Optimistischer als andere ist Rupprechter auch für Milch. Die Preise für Rohmilch haben seit dem Tiefststand unter 30 Cent wieder auf 34 Cent angezogen und "wir haben eine positive Preisprognose", sagte er am Freitag im Gespräch mit der APA. Österreich könne als einziges Land auf gentechnikfrei erzeugte Milch verweisen, "dafür gibt es einen guten Preis, das ist eindeutig festzustellen", so der Minister. Die Exporte an Frischmilch und Milchprodukten der Salzburg Milch nach China liefen gut. Österreich komme es zugute, dass die Schweizer Konkurrenz durch die Frankenaufwertung "extrem geschwächt" worden sei und Österreich bei gleicher Qualität stark an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen habe.

Hoffnungen macht sich Rupprechter auch bei Umwelttechnologien. Der Jordanische Umweltminister komme nach Österreich, um sich Mülltrennungsanlagen anzuschauen. Anfragen zur Abfallwirtschaft gebe es auch aus Ländern wie Marokko, Algerien oder Ägypten. Seit der Klimakonferenz in Paris sei klar, dass die verbesserte Abfallwirtschaft zur Vermeidung von Treibhausgasen angerechnet und aus dem Klimafonds finanziert werde - und Österreich habe in diesem Bereich die entsprechende Technologie anzubieten.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig