Rupprechter gegen generelle Forststraßen-Öffnung für Mountainbiker

Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) lehnt eine generelle Freigabe der Forststraßen für Mountainbiker über eine Änderung des Forstgesetzes ab. Die Entwicklung eines gekennzeichneten Streckennetzes auf vertraglicher Basis habe sich bewährt, so der Minister. In ökologisch besonders sensiblen Gebieten sollte auf Routen verzichtet werden.

Der Wald ist Rupprechter zufolge ein komplexes ökologisches System und erfüllt eine Vielzahl an Leistungen, "die vor allem auch der gesamten Bevölkerung zu Gute kommen". Dazu gehören Wasser- und Luftreinhaltung oder der Schutz vor Naturgefahren. "Der Wald ist Wirtschafts-, Arbeits- und Erholungsraum. Damit es auch im Sinne des Naturschutzes zu keinen Nutzungskonflikten kommt, brauchen wir partnerschaftliche Lösungen im Einvernehmen mit den Grundeigentürmern, Tourismusverbänden und anderen Waldnutzern", betonte Rupprechter. "Es geht um die Sicherheit aller Beteiligten und den Schutz der Natur. Für ein konfliktfreies Miteinander braucht es lenkende Maßnahmen."

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen