Rund eine halbe Million Kinder in Griechenland unter der Armutsgrenze

Athen - Rund eine halbe Million Kinder lebt in Griechenland unter der Armutsgrenze. Das geht aus Erhebungen von UNICEF und Eurostat hervor, die dieser Tage publik gemacht wurden. Arme Familien in dem südeuropäischen EU-Staat sind wirtschaftlich kaum noch in der Lage, alleine für ihre Kinder zu sorgen. Als Ursache gilt die soziale Misere wegen der Finanzkrise.

Das griechische Statistikamt erhob seinerseits die Lebensumstände von Personen unter 16 Jahren. Knapp 7.500 Haushalte wurden befragt. Demnach können beispielsweise 25,4 Prozent der Familien ihren Kindern nicht die Teilnahme an Schulveranstaltungen (z.B. Ausflüge) finanzieren.

18,4 Prozent der befragten Eltern sind finanziell außerstande, ihren Kindern genügend Raum zur Erledigung der Schulaufgaben zu bieten. Etwa 13 Prozent der Familien haben Schwierigkeiten, für ihre Kinder Geburtstagsfeiern und Partys zu veranstalten. 9,2 Prozent können Freunde ihrer Kinder nicht zum Essen einzuladen.

Rund ein Viertel der griechischen Bevölkerung hat keine Ressourcen, um ihren Kinder täglich eine warme Mahlzeit mit Fleisch oder Fisch zu bieten. Meist haben diese Familien laut Statistik vier Kinder oder mehr. Diesen kinderreichen Familien ist es dann zu 65 Prozent nicht möglich, ihren Buben und Mädchen Schulausflüge oder Geburtstagsfeste zu finanzieren.

Insgesamt befinden sich in Hellas 2,5 Millionen Personen unterhalb der Armutsgrenze. Im Jahr 2013 lag diese bei 432 Euro im Monat für eine Einzelperson und 908 Euro für eine vierköpfige Familie. Unter den Betroffenen waren rund 500.000 Kinder. Zusätzlich sind 3,8 Millionen Personen wegen materieller Entbehrungen und Arbeitslosigkeit von Armut bedroht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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