Rund 500 österreichische Firmen im Iran tätig

Wien/Brüssel (APA) - Derzeit sind rund 500 österreichische Firmen im Iran tätig, die von US-Sanktionen nach der Aufkündigung des Atomabkommens durch US-Präsident Donald Trump betroffen sein könnten. Diese Zahl nannte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Dienstag vor Beratungen der EU-Handelsminister in Brüssel.

Von den 500 tätigen österreichischen Firmen hätten 50 auch Niederlassungen im Iran, sagte Schramböck. Die Wirtschaftsministerin erklärte, sie habe bereits mit Firmen gesprochen. Für Entscheidungen der Unternehmen über einen Rückzug aus dem Iran "wäre es jetzt zu früh", sagte sie. Die Unternehmen sollten sowohl mit dem Iran als auch mit den USA Geschäfte machen können. Das Atomabkommen mit dem Iran sei ein gutes, betonte Schramböck.

Unklar ist, wie Firmen nach einer EU-Verordnung allenfalls bei US-Sanktionen entschädigt würden. Man müsse dies noch besprechen, sagte Schramböck. "Entsprechende Abdeckungen wird es geben, wir werden uns damit erst beschäftigen."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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