Rumäniens Regierungschef Ponta der Korruption beschuldigt

Rumäniens Regierungschef Viktor Ponta ist offiziell der Korruption beschuldigt worden. Gegen Ponta sei ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs, Steuerhinterziehung und Geldwäsche in den Jahren 2007 bis 2011 eingeleitet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag in Bukarest mit. Zudem sei ein Teil von Pontas Vermögen beschlagnahmt worden.

Das Verfahren dürfte die Forderungen nach einem Rücktritt Pontas verschärfen. Zuvor hatte Ponta den Vorsitz seiner sozialdemokratischen Partei (PSD) vorläufig niedergelegt. Mit dem Schritt wolle er Schaden von der PSD abwenden, bis er seine "Unschuld beweisen" werde, erklärte Ponta am Sonntag im Onlinenetzwerk Facebook. Sein Amt als Ministerpräsident werde er aber weiter ausüben.

Die rumänische Antikorruptionsbehörde DNA hatte im Juni ein Strafverfahren gegen Ponta eingeleitet. Dem 42-Jährigen werden Fälschung, Beteiligung an Steuerbetrug und Geldwäsche in seiner Zeit als Anwalt sowie "Interessenskonflikte" bei der Ausübung seines Amts als Regierungschef vorgeworfen. Ponta betont seine Unschuld und lehnte den von Präsident Klaus Iohannis geforderten Rücktritt bisher ab. Er ist seit 2012 Regierungschef.

Zürich (APA/awp/sda) - Für die Schweizer Bauwirtschaft zeichnet sich im Jahr 2018 ein Umsatzrückgang gegenüber dem erfolgreichen Vorjahr ab. Der Schweizer Bauindex, der ein Frühindikator für die Umsatzentwicklung im laufenden Quartal ist, verharrt im vierten Quartal des Jahres mit 138 Punkten auf dem Stand des Vorquartals.
 

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Schweizer Bauwirtschaft dürfte 2018 weniger Umsatz machen

Moskau (APA/Reuters) - Die russische Notenbank denkt laut über eine Zinssenkung zum Ende des kommenden Jahres nach. Entsprechend äußerte sich Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Mittwoch in Moskau. Sie hob hervor, dass ein Zinsniveau, das die russische Wirtschaft weder bremse noch fördere, zwischen sechs und sieben Prozent anzusiedeln sei.
 

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Russische Zentralbank erwägt Zinssenkung Ende kommenden Jahres

Bregenz (APA) - Die BÖMA Maschinenbau und Automatisierung GmbH in Alberschwende (Bregenzerwald) ist zahlungsunfähig. Am Landesgericht Feldkirch wurde am Mittwoch ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Den Passiva von 2,3 Mio. Euro stehen Aktiva in Höhe von 630.000 Euro gegenüber, meldete der Kreditschutzverband von 1870 (KSV1870). 23 Dienstnehmer und 125 Gläubiger sind betroffen.
 

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Vorarlberger BÖMA Maschinenbau GmbH insolvent