Rufschäden, Cyberkriminalität - Firmen tun wenig gegen Gefahren

Die Chefs von Großkonzernen sehen Reputationsschäden und Cyberkriminalität als größte Risiken, gefolgt von Problemen in der Versorgungskette, überbordenden Regularien und Naturkatastrophen. Das ergab eine Deloitte-Befragung von 317 Vorständen von Konzernen mit 500 Mio. bis 20 Mrd. Dollar Umsatz. Dem Beratungskonzern Deloitte zufolge sind Unternehmen schlecht auf Krisen vorbereitet.

Die Firmenchefs kennen zwar die Schwachpunkte sehr gut, tun aber vorbeugend wenig dagegen. Nur die Hälfte der Unternehmen hat konkrete Maßnahmen zur frühzeitigen Gefahrenerkennung gesetzt, Krisensimulationen oder -trainings gibt es lediglich in 32 Prozent der Firmen.

Dabei müssten die Manager eigentlich aus der Vergangenheit wissen, dass die Erholung von einer Krise lange dauert. 70 Prozent der langgedienten befragten Vorstände sagten zum Beispiel, dass es mehr als ein Jahr gebraucht habe, bis das angekratzte Image wieder poliert war.

Die interne Kommunikation über Krisenmanagement ist "mangelhaft und zu wenig systematisiert", so Alexander Ruzicka von Deloitte Österreich am Mittwoch. Auch in österreichischen Firmen mangle es an konkreten Krisenpräventionsmaßnahmen.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest