Rufschäden, Cyberkriminalität - Firmen tun wenig gegen Gefahren

Die Chefs von Großkonzernen sehen Reputationsschäden und Cyberkriminalität als größte Risiken, gefolgt von Problemen in der Versorgungskette, überbordenden Regularien und Naturkatastrophen. Das ergab eine Deloitte-Befragung von 317 Vorständen von Konzernen mit 500 Mio. bis 20 Mrd. Dollar Umsatz. Dem Beratungskonzern Deloitte zufolge sind Unternehmen schlecht auf Krisen vorbereitet.

Die Firmenchefs kennen zwar die Schwachpunkte sehr gut, tun aber vorbeugend wenig dagegen. Nur die Hälfte der Unternehmen hat konkrete Maßnahmen zur frühzeitigen Gefahrenerkennung gesetzt, Krisensimulationen oder -trainings gibt es lediglich in 32 Prozent der Firmen.

Dabei müssten die Manager eigentlich aus der Vergangenheit wissen, dass die Erholung von einer Krise lange dauert. 70 Prozent der langgedienten befragten Vorstände sagten zum Beispiel, dass es mehr als ein Jahr gebraucht habe, bis das angekratzte Image wieder poliert war.

Die interne Kommunikation über Krisenmanagement ist "mangelhaft und zu wenig systematisiert", so Alexander Ruzicka von Deloitte Österreich am Mittwoch. Auch in österreichischen Firmen mangle es an konkreten Krisenpräventionsmaßnahmen.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London