Rüstungskonzern Rheinmetall verdiente im Quartal deutlich mehr

Düsseldorf (APA/dpa) - Der deutsche Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall hat im dritten Quartal von besseren Geschäften mit Munition, Panzern und Autoteilen profitiert. Auf Jahressicht wird der Vorstand des MDax-Konzerns nun etwas zuversichtlicher und erwartet, dass mehr vom Umsatz als Gewinn hängen bleibt.

Die operative Marge dürfte leicht über der bisher angestrebten Marke von 6,5 Prozent liegen, vor allem weil es in der Rüstungssparte besser aussieht.

Wie Rheinmetall am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, erreichte das operative Ergebnis in den Monaten Juli bis September 97 Mio. Euro, gut ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um 4,7 Prozent auf 1,37 Mrd. Euro. 2017 strebt der Konzern weiter ein Erlöswachstum aus eigener Kraft von rund 6 Prozent an.

Das auf die Aktionäre entfallende Nettoergebnis sank indes von 42 auf 36 Mio. Euro. Jüngst hatte Rheinmetall mitgeteilt, die Kolbenfertigung am französischen Standort Thionville zu schließen. Dabei fielen Kosten für Abfertigungen, Rückbau und Abschreibungen an, die mit 22 Mio. Euro zu Buche schlagen. Mittelfristig will Rheinmetall damit aber rund 10 Mio. Euro jährlich einsparen.

Rheinmetall steht immer in der Kritik wegen Rüstungsgeschäften, etwa mit der Türkei. So forderten Menschenrechtler den Stopp von Exporten in das Land. Das abgekühlte Verhältnis zwischen Deutschland und der Türkei blockiert oder verzögert indes geplante Geschäfte. Mehrere Projekte etwa zur gemeinsamen Produktion von Kampfjet-Munition in der Türkei oder zur Nachrüstung von türkischen Leopard-Panzern gegen Raketenbeschuss der Terrormiliz IS zögen sich hin und würden von den Regierungen derzeit nicht entschieden, sagte der Rheinmetall-Chef Armin Papperger jüngst der Deutschen Presse-Agentur.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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