Rüstungskonzern BAE Systems büßt Gewinn ein

London (APA/dpa) - Teure Geschäfte in den USA haben dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAE Systems in der ersten Jahreshälfte einen deutlichen Gewinnrückgang eingebrockt. Unterm Strich stand ein Gewinn von 485 Mio. Britischen Pfund (544 Mio. Euro) und damit 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Hersteller von U-Booten und Kampfjets am Mittwoch in London mitteilte.

Der Konzern musste in den Vereinigten Staaten zusätzliche Kosten für eine Munitionsfabrik und einen Rückgang im Schiffbau schultern. Während das Unternehmen in den USA, Australien und Katar neue Großaufträge einsammelte, ging der Umsatz insgesamt erst einmal um mehr als acht Prozent auf knapp 8,2 Mrd. Pfund zurück.

BAE-Chef Charles Woodburn bezeichnete 2018 als Übergangsjahr für die Gewinne des Konzerns. Der Auftragsbestand wuchs zwischen dem Jahreswechsel und Ende Juni um eine Milliarde auf 39,7 Mrd. Pfund. Dies sei eine gute Ausgangslage für das zweite Halbjahr und darüber hinaus, sagte Woodburn.

Hoffnung machen dem Management auch die Pläne der britischen Regierung zur Entwicklung eines neuen Kampfjets. BAE gehört wie Leonardo, MBDA und Rolls-Royce zu dem Bündnis "Tempest", das den Jet als einen Nachfolger des Eurofighter entwickeln soll. Bisher bilden BAE und Leonardo zusammen mit dem Airbus-Konzern das Eurofighter-Konsortium. Airbus will sich für einen Nachfolge-Jet aber mit dem französischen Rafale-Hersteller Dassault zusammentun.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium