Rückschlag am US-Immobilienmarkt - Weniger Bauprojekte gestartet

Der US-Immobilienmarkt muss einen Dämpfer wegstecken. Die Zahl neu angefangener Wohnungsbauten sank im März um 8,8 Prozent auf eine Jahresrate von 1,09 Millionen, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit Oktober.

Ökonomen hatten mit 1,17 Millionen gerechnet. "Die Bauzahlen fallen enttäuschend aus", sagte Helaba-Analyst Ulrich Wortberg. Denn auch die Zahl der Baugenehmigungen sank um 7,7 Prozent auf 1,09 Millionen und fiel damit auf den tiefsten Wert seit einem Jahr. Zuletzt mehrten sich die Signale, dass die gesamte US-Wirtschaft Anfang 2016 deutlich an Fahrt verloren hat.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden