RTL unter den Bietern für "Big Brother"-Produzent Endemol

Frankfurt/London/Luxemburg (APA/Reuters) - Diverse Medienfirmen interessieren sich für den "Big Brother"-Produzenten Endemol. Dazu gehören der Kabelnetzbetreiber Liberty Global, der britische Sender ITV, Lions Gate Entertainment und RTL, wie mit dem Verkaufsprozess vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Die Gebote in der ersten Runde des Bieterprozesses dürften sich auf zwei bis 2,5 Mrd. Euro belaufen.

Die Eigentümer, die Beteiligungsgesellschaft Apollo Global und Twenty-First Century Fox von Rupert Murdoch, hofften dagegen auf 2,5 bis 3 Mrd. Euro. Endemol habe einige alte TV-Formate in seinem Portfolio, sagte eine Person, die einem der möglichen Bieter nahesteht. Das mindere die Attraktivität. "Ist Endemol wirklich noch eine kreative Firma?" Zudem sei der Produzent finanziell schwach aufgestellt.

Online-Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime haben die Branche aufgemischt. Insbesondere aufwendige Serien in Eigenproduktion sind gefragt. Alle genannten Unternehmen wollten sich zu den Informationen nicht äußern. Lions Gate war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro