Rothensteiner bleibt bis 2020 RZB-Chef - Höllerer neu im Vorstand

Walter Rothensteiner (62) wird weitere fünf Jahre bis 2020 an der Spitze der Raiffeisen Zentralbank (RZB) für die Geschicke des Kreditinstitutes hauptverantwortlich sein. Auch Vorstand Johannes Schuster (45) wurde vom Aufsichtsrat bis dahin wiederbestellt. Er übernimmt von Johann Strobl (56) den Risikobereich. Michael Höllerer (37) zieht neu in den RZB-Vorstand ein, beschloss der RZB-Aufsichtsrat.

Strobl legt seine RZB-Funktion aus aufsichtsrechtlichen Gründen zurück, bleibt aber Risikovorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank International (RBI), teilte die RZB am Dienstag in einer Presseaussendung mit. Höllerer wird mit Wirkung vom 1. Juli bestellt. Er ist RZB-Generalsekretär und Geschäftsführer der Raiffeisen KAG. Diese Funktion hat er nunmehr zurückgelegt.

Strobls Ausscheiden aus dem RZB-Vorstand hängt damit zusammen, dass die RBI im Zuge der sogenannten Subkonsolidierung eine gesonderte aufsichtsbehördliche Rolle innerhalb des RZB-Konzerns einnimmt. Diese erfordert eine organisatorische wie funktionelle Trennung bzw. Entflechtung zwischen der RZB als Konzernspitze und der RBI als ihrer bedeutendsten Beteiligung, in deren Rahmen unter anderem auch die Beendigung von Personalidentitäten vorgeschrieben ist, heißt es.

Strobls Vorstandsagenden werden von Schuster übernommen, jene von Schuster - unter anderem für die Bereiche Marketing, Treasury und Sektorkunden - von Höllerer. Dieser wird zusätzlich für Regulatorische Angelegenheiten und Transformation Office (Strukturelle Entwicklung der RZB-Gruppe) verantwortlich sein. Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor der RZB bleibt Rothensteiner.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"